Howden baut Financial-Lines-Geschäft aus: hendricks holt Kayser und Brune
Mit einem neuen Spezialbereich für Finanzdienstleister reagiert die Howden-Tochter hendricks auf steigende Anforderungen im Markt. Zwei erfahrene Branchenexperten sollen den Ausbau vorantreiben.
Die hendricks GmbH, Tochter der Howden Deutschland AG, erweitert ihr Leistungsportfolio und gründet zum 15. April 2026 einen neuen Spezialbereich für Finanzdienstleister. Für den Aufbau des Bereichs „Financial Institutions“ holt das Unternehmen mit Harald Kayser und Regina Brune zwei erfahrene Branchenexperten an Bord. Beide waren zuvor bei der VÖB Service GmbH tätig, einem Tochterunternehmen des Bundesverbandes öffentlicher Banken.
Neuer Spezialbereich für steigende Anforderungen
Mit der Gründung des neuen Bereichs reagiert hendricks auf wachsende regulatorische, operative und haftungsrechtliche Anforderungen bei Banken, Sparkassen und anderen Finanzinstituten. Ziel ist es, bestehende Financial-Lines-Kompetenzen gezielt zu bündeln und um spezialisierte Beratungsangebote zu erweitern. Dazu zählen unter anderem Risikoanalysen, Cyberberatung sowie maßgeschneiderte Versicherungslösungen für Finanzdienstleister.
Erfahrene Führung für anspruchsvolles Segment
Mit Regina Brune und Harald Kayser setzt hendricks auf langjährige Expertise in der Beratung von Finanzdienstleistern. Beide gelten insbesondere im Umfeld von Sparkassen und öffentlichen Instituten als erfahrene Ansprechpartner. „Mit Regina Brune und Harald Kayser gewinnen wir herausragende Persönlichkeiten, die die Sprache der Finanzdienstleister sprechen und deren Risiken, Strukturen und Herausforderungen im Detail kennen“, erklärt Marcel Braun, Vorstand der Howden Deutschland AG und CEO von hendricks.
Ganzheitlicher Beratungsansatz im Fokus
Der neue Bereich soll über klassische Versicherungslösungen hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen integrierte Dienstleistungen, die Risikoanalyse, Vertragsgestaltung und Schadenmanagement verbinden. Auch intern setzt hendricks dabei auf spezialisierte Einheiten, etwa für Wording-Entwicklung und Schadenbearbeitung, um Finanzinstituten ein umfassendes Leistungsangebot aus einer Hand zu bieten.
Markttrend: Spezialisierung nimmt zu
Die Erweiterung des Angebots reiht sich in eine Entwicklung ein, die im Financial-Lines-Segment zunehmend sichtbar wird: Standardlösungen stoßen an Grenzen, während der Bedarf an spezialisierter Beratung wächst.
Insbesondere Themen wie Cyberrisiken, regulatorische Anforderungen und komplexe Haftungsfragen erfordern zunehmend individuelle Konzepte und tiefgehende Branchenkenntnis.
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