Vorsorge-Zusatz 2026: Qualität bleibt stabil – 15 Prozent mit Bestnote

Veröffentlichung: 16.03.2026, 06:03 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen über den GKV-Standard hinaus sind für viele Versicherte ein wichtiges Argument für Zusatzschutz. Das aktuelle Rating von Franke und Bornberg zeigt: Das Qualitätsniveau bleibt stabil – mit einem soliden Anteil an Spitzentarifen.

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Im Teilrating Vorsorge untersucht Franke und Bornberg, welche Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen über das gesetzliche Maß hinaus versichert sind.Im Teilrating Vorsorge untersucht Franke und Bornberg, welche Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen über das gesetzliche Maß hinaus versichert sind.DALL-E
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Im Teilrating Vorsorge untersucht Franke und Bornberg, welche Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen über das gesetzliche Maß hinaus versichert sind. Das Ergebnis 2026: Angebot und Qualität verharren auf Vorjahresniveau. 15 Prozent der untersuchten Tarife erreichen die Höchstnote FFF+ („hervorragend“), weitere sieben Prozent erhalten ein FFF („sehr gut“).

Fokus auf Prävention

Bewertet werden unter anderem:

  • Erweiterte Krebsfrüherkennung
  • Zusätzliche Gesundheits-Check-ups
  • Schutzimpfungen über STIKO-Empfehlungen hinaus
  • Altersunabhängige Vorsorgeleistungen

Gerade im Vorsorgebereich zeigen sich Unterschiede in Umfang und Begrenzung der Leistungen.

Modulares Rating sorgt für Transparenz

Franke und Bornberg bewertet Vorsorgeleistungen separat von Sehhilfen und Naturheilverfahren. „Einige Menschen legen vor allem Wert auf Naturheilverfahren wie Akupunktur und TCM, andere auf erweiterten Vorsorgeschutz und Impfungen. Würden wir alle drei zusammenfassen, verlöre das Rating an Aussagekraft“, erklärt Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH. Fehlt eine Disziplin vollständig, erhält der Tarif im entsprechenden Segment automatisch die Note F-.

Beitragssituation unverändert

„Preislich tut sich in der Zusatzversicherung aktuell wenig. Die versicherten Leistungen sind hier nicht so anfällig für Kostensteigerungen“, sagt Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken. Ambulante Bausteine bewegen sich – je nach Umfang – im Gesamtpaket meist zwischen 30 und 50 Euro monatlich.

Nachfrage bleibt hoch

Die Nachfrage nach Zusatzschutz bleibt stabil. Solange die gesetzliche Krankenversicherung unter Kostendruck steht, dürfte auch das Interesse an ergänzenden Vorsorgeleistungen anhalten.

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