Auslandsträume stoßen an Sprach- und Systemgrenzen

Mehr als jede und jeder Zweite in Deutschland träumt von einem Leben im Ausland – doch Sprachbarrieren, Bürokratie und Sorge um die medizinische Versorgung bremsen viele aus. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von PassportCard zeigt, dass internationale Mobilität untrennbar mit Gesundheitsfragen verknüpft ist.

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Benedikt Grass, Chief Marketing Officer von PassportCardBenedikt Grass, Chief Marketing Officer von PassportCardPassportCard

Der Wunsch, im Ausland zu leben oder zu arbeiten, ist in Deutschland weit verbreitet. Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag der digitalen Auslandskrankenversicherung PassportCard können sich 57 Prozent der Deutschen vorstellen, Deutschland für mindestens drei Monate oder länger zu verlassen. Besonders stark ist diese Offenheit bei der Generation Z: Zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen träumen von einem längeren Aufenthalt im Ausland – mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Auch unter den 45- bis 54-Jährigen liegt die Zustimmung mit 62 Prozent überraschend hoch.

Beliebte Ziele sind Spanien (29 Prozent), die Schweiz (29 Prozent), Österreich (28 Prozent), Italien (25 Prozent) und Kanada (25 Prozent). Sie gelten als attraktiv durch hohe Lebensqualität, stabile Arbeitsbedingungen und gute Infrastruktur.

Doch zwischen Wunsch und Realität klafft eine Lücke. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) äußert Bedenken, wie sie sich im Ausland verständigen soll – die Sprachbarriere ist das größte Hindernis. Direkt dahinter folgen bürokratische Hürden (47 Prozent), hohe Kosten (40 Prozent) sowie soziale Isolation (33 Prozent).

Gesundheit als zentrales Sicherheitsbedürfnis

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 39 Prozent der Befragten sehen den Zugang zu medizinischer Versorgung als kritisches Problem. Frauen äußern diese Sorge mit 41 Prozent etwas häufiger als Männer (36 Prozent). Für Benedikt Grass, Chief Marketing Officer von PassportCard, zeigt sich darin ein Wandel des Sicherheitsverständnisses: „Leben und Arbeiten im Ausland wird für viele Menschen zur neuen Normalität. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, wie wichtig eine verlässliche medizinische Absicherung über Ländergrenzen hinweg ist.“

Viele wüssten nicht, wie Gesundheitssysteme außerhalb Deutschlands funktionierten oder welche Leistungen ihre nationale Versicherung tatsächlich abdeckt. In vielen Ländern müssten Arztkosten zunächst privat bezahlt werden, bevor eine Erstattung erfolgt. „Auch die Qualität oder Verfügbarkeit medizinischer Angebote kann stark variieren“, so Grass.

Digitale Auslandskrankenversicherungen als Lösung

Digitale Anbieter wie PassportCard reagieren auf diese Unsicherheit mit flexiblen Versicherungslösungen für längere Auslandsaufenthalte. Diese ermöglichen direkte Abrechnungen von Behandlungen, Telemedizin und mehrsprachige 24-Stunden-Hotlines. „Neben der sprachlichen und organisatorischen Hürde sind oft auch finanzielle Fragen entscheidend – etwa ob Patientinnen und Patienten die Kosten zunächst selbst tragen oder sie direkt über die Versicherung abwickeln können“, erklärt Grass.

Die PassportCard etwa ermöglicht es Kundinnen und Kunden, medizinische Leistungen weltweit direkt mit der Versicherung abzurechnen, ohne in Vorleistung gehen zu müssen. Ein mehrsprachiges Support-Team vermittelt bei Bedarf ärztliche Betreuung vor Ort oder digitale Konsultationen in der jeweiligen Landessprache.

Gesundheit als Voraussetzung für globale Mobilität

Grass sieht in den Studienergebnissen eine klare Botschaft: „Gesundheitliche Absicherung ist keine Randfrage, sondern die Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre neue Freiheit auch wirklich leben können.“ Internationale Mobilität werde zum Standard – aber sie funktioniere nur mit Planbarkeit, Sicherheit und verlässlicher Unterstützung im Krankheitsfall.

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