Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sehen vor, mit verschiedenen Maßnahmen dem anhaltenden Personalnotstand in der Pflege in Deutschland entgegenzuwirken.
Das zentrale Thema vieler Diskussionen ist u.a. die schlechte Bezahlung. Deshalb fordert er ein monatliches Bruttogehalt von bis zu 3.000 Euro für Pflegekräfte.
Außerdem soll die Leiharbeit eingedämmt, auf eine stärkere Tarifbindung hingewirkt und die Altenpflege per se attraktiver gestaltet werden. Daten von Statista belegen hier, dass gerade in diesem Bereich gute Gehaltsaussichten geringer sind, als vergleichsweise in der Krankenpflege.
So lag das Monatsbruttogehalt in der Altenpflege 2016 bei etwas über 2.600 Euro und in der Krankenpflege bei gut 3.200 Euro. Diese Werte berücksichtigen bereits alle Zuschläge für Nachtdienste oder Arbeit auf der Intensivstation.
In einem Vergleich mit den Daten aus 2012 stieg die Bezahlung im Durchschnitt aller Beschäftigten in der Pflege um 8,6 Prozent an.
Bilder: (1) © Syda Productions / fotolia.com (2) © statista
Themen:
LESEN SIE AUCH
Überblick: Deutsche Wirtschaft zwischen Krise und Reformdruck
Neuer Index zur Berufsgesundheit in der Pflege
Pflege im Dreiländervergleich
Migrationshintergrund in Deutschland
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
Der digitale Führerschein: Ambition trifft auf Realität
Elterngeldbezug rückläufig – Geburtenrückgang und ökonomische Unsicherheiten als zentrale Einflussfaktoren
Haushaltspaket treibt Bundesanleihen in die Höhe
Weniger Niedriglöhne, kleineres Lohngefälle – Deutschland verdient besser
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.














