So wird Pflege entlohnt

Veröffentlichung: 21.08.2018, 06:08 Uhr - Lesezeit 1 Minuten

Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sehen vor, mit verschiedenen Maßnahmen dem anhaltenden Personalnotstand in der Pflege in Deutschland entgegenzuwirken.

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Das zentrale Thema vieler Diskussionen ist u.a. die schlechte Bezahlung. Deshalb fordert er ein monatliches Bruttogehalt von bis zu 3.000 Euro für Pflegekräfte.

Außerdem soll die Leiharbeit eingedämmt, auf eine stärkere Tarifbindung hingewirkt und die Altenpflege per se attraktiver gestaltet werden. Daten von Statista belegen hier, dass gerade in diesem Bereich gute Gehaltsaussichten geringer sind, als vergleichsweise in der Krankenpflege.

So lag das Monatsbruttogehalt in der Altenpflege 2016 bei etwas über 2.600 Euro und in der Krankenpflege bei gut 3.200 Euro. Diese Werte berücksichtigen bereits alle Zuschläge für Nachtdienste oder Arbeit auf der Intensivstation.

In einem Vergleich mit den Daten aus 2012 stieg die Bezahlung im Durchschnitt aller Beschäftigten in der Pflege um 8,6 Prozent an.

Bilder: (1) © Syda Productions / fotolia.com (2) © statista

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