Howden gründet Cyber & Crime Unit

Veröffentlichung: 17.08.2018, 05:08 Uhr - Lesezeit 5 Minuten

Der D&O-Spezialmakler Howden Germany reagiert auf das gestiegene Risikobewusstsein in den Chefetagen in Bezug auf Datenschutz- und Cybercrime-Gefahren. Manager können ihre Unternehmen nun mit speziell auf ihre Belange zugeschnittenen Cyber- und Vertrauensschadenversicherungen gegen die Folgen von Cyberkriminalität schützen – und das weltweit.

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Die neue Sparte hat Deutschlands Marktführer für Directors & Officers-Versicherungen bereits zum 1. Juni 2018 eingerichtet, die von Theodoros Bitis geleitet wird.

Theodoros Bitis blickt auf fast zehn Jahre Erfahrung in der Versicherungswirtschaft zurück. Der Rechtsanwalt und Financial Lines-Experte stieg 2010 bei Hendricks & CO., der Vorgesellschaft von Howden Germany, ein. Dort sammelte der Jurist Spezialkenntnisse im Wholesale- und Retailbereich rund um die D&O-Versicherung, ehe er 2013 zu internationalen Versicherungsmaklern wechselte. Bei Aon und Marsh vertiefte er sein Know-how in Sachen Cyber- und Vertrauensschadenversicherungen. Seit 1. Juni 2018 baut er für Howden Germany die Abteilung „Cyber & Crime Unit“ auf.

Besonders weitgehende Cyber & Crime-Schutzkonzepte

Die neue Sparte erweitert die Zusammenarbeit mit Versicherern und Dienstleistern rund um die Cyber- und Vertrauensschadenversicherungen und bahnt neue Kooperationen an. Ziel ist es – wie schon bei Managerhaftplicht- und Rechtsschutzversicherungen von Howden – auch in diesem Feld die Qualitätsführerschaft durch besonders weitgehende 360-Grad-Deckungskonzepte von den marktführenden Assekuranzen einzunehmen – bei hochwertigem Service und transparenten Prämien.

Marcel Armon, Geschäftsführer von Howden Germany, über die Verfügbarkeit:

„Diese Versicherungsprodukte werden wir auch online verfügbar machen.“

Bestehende DSGVO-Versicherungskonzepte sind lückenhaft

Durch die zunehmende Digitalisierung, aber auch durch neue gesetzliche Vorgaben wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben sich bestehende Versicherungskonzepte oft als lückenhaft herausgestellt.

Bitis über die Policen:

„Das haben wir analysiert und konnten so qualitativ hochwertige Vertrauensschadens- und Cyberversicherungskonzepte entwickeln. Das Ergebnis sind analog zu unseren D&O-Policen Versicherungskonzepte mit dem HP-Qualitätssiegel.“

Howden ist bei Cyberversicherungen international führend

Bitis kann bei der Produktentwicklung auch auf das Know-how der britischen Mutter Howden Broking Group zurückgreifen. Das internationale Maklerhaus Howden ist bei Cyberversicherungen weltweit führend. Aufbauend auf einer mehr als 20-jährigen Erfahrung beim Thema Cyberschutz gilt die Howden Cyber-Akademie in Tel Aviv heute als führender Ausbilder technischer Risikoanalysten für die Versicherungsbranche. Ab Oktober 2018 durchlaufen die Consultants und Account Manager an allen drei Howden-Standorten in Deutschland ein Cyberschutz-Training durch ihre israelischen Kollegen.

Sinnvoller Cyberversicherungsschutz beginnt bei der Risikoanalyse

Gängige Produkte am Markt übernehmen nur einen Teil der Cyberrisiken, weil im Vorfeld keine oder nur unzureichende Maßnahmen zur Risikoqualifizierung in den Unternehmen durchgeführt werden.

Howden-Chef Marcel Armon ergänzt:

„In vielen Unternehmen herrscht immer noch Unklarheit darüber, was täglich in den eigenen IT-Netzwerken passiert. Deshalb arbeiten wir daran, unsere Kunden auch in technischen Fragen rund um Cybersicherheit zu unterstützen.”

Bild: © peshkova / fotolia.com

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