Der "Rentenminister" stellt sich vor

Veröffentlichung: 07.06.2018, 05:06 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Mit dem neuen Online-Rechner „Rentenminister“ des GDV und der Prognos AG kann nun jeder einen Blick in die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung werfen – und an den Stellschrauben wie Beitragssatz, Rentenniveau und Renteneintrittsalter drehen.

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Welche Auswirkungen die Veränderungen haben, wird mithilfe des „Rentenministers“ verdeutlicht und unterschiedliche Reformoptionen können leichter nachvollzogen werden. Der Rechner gibt dabei ein Gefühl dafür, wer welche finanziellen Lasten bei Reformvorschlägen tragen müsste.

Sollte die im Koalitionsvertrag für die Zeit bis 2025 vereinbarte „doppelte Haltelinie“ – Rentenniveau von 48 Prozent und Beitragssatz von nicht über 20 Prozent – auch für die weitere Zukunft festgeschrieben werden, ist nach Prognos-Berechnungen allein für das Jahr 2040 für den Bundeshaushalt eine Mehrbelastung von rund 100 Milliarden Euro zu erwarten.

Insbesondere mit der fortschreitenden Verrentung der Babyboomer entwickelt ab 2025 sich die Schere zwischen Beitragszahlern und Rentner noch weiter auseinander. Deswegen dürfe auch längere Lebensarbeitszeit bis 68 oder 69 Jahre dem GDV zufolge nicht tabu sein.

Bild: © Gina Sanders / fotolia.com

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