Mehr Qualität in medizinischer Versorgung durch vitabook

Veröffentlichung: 07.12.2017, 06:12 Uhr - Lesezeit 5 Minuten

Auf rund 18 Milliarden Euro sind die Rücklagen der Krankenkassen inzwischen gestiegen. Die Bundesbürger in deutschland haben eine klare Vorstellung davon, was mit dem Geld geschehen sollte: Sie wünschen sich eine bessere Gesundheitsversorgung. Nur ein Viertel der Deutschen möchte durch geringere Beiträge finanziell entlastet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Studie von vitabook. Der Anbieter digitaler Gesundheitskonten hat dafür 2.000 Bundesbürger befragt.

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Die oberste Priorität ist für satte 73 Prozent der Befragten eine bessere Leistung und mehr Qualität in der medizinischen Versorgung. Lediglich 27 Prozent sprechen sich für niedrigere Kosten mittels Senkung der Krankenversicherungsbeiträge aus.

Die Qualität der medizinischen Leistung in Deutschland wird generell nur leicht unterdurchschnittlich mit der Schulnote 3,1 bewertet. Mit diesen Aussagen stellen die Deutschen deutliche Forderungen an die Gesundheitspolitik und Krankenkassen. Untermalt wird das Ganze durch eine internationalen Studie der University of Washington in Seattle – in dem weltweiten Vergleich landete das deutsche Gesundheitswesen nur auf Platz 20.

Trotz der offenkundig hohen Qualitätsstandards in der deutschen Medizin ist die Kluft zwischen theoretischen Möglichkeiten und der Realität in der Versorgung groß. So kommt es jährlich ca. zu 500.000 Notaufnahmen in Krankenhäusern mit falscher Medikation.

Fehlende Transparenz medizinischer Daten

Weder behandelnde Ärzte noch die Patienten selbst haben einen kompletten Überblick über die wichtigen und notwendigen Gesundheitsdaten. Es fehlt eine offene Dokumentation, die es ersichtlich macht, ob und wie ein Patient beispielsweise bereits vor kurzem wegen der gleichen Erkrankung behandelt wurde oder ob jemand allergisch auf gewisse Medikamente reagiert.

Ein wesentliches Merkmal von medizinischer Qualität ist auch, wie gut Patienten selbst involviert und informiert werden. Doch dafür muss der Patient Zugriff auf alle für seine Gesundheit relevanten Daten und Dokumente haben. Dies ist zwar seit 2013 ein festgelegtes Patientenrecht, dennoch ist es bis dato schwierig, einen vollständigen Überblick über seine Gesundheitsinformationen zu erhalten.

Hier setzt vitabook an

Das Unternehmen hat ein Online-Gesundheitskonto geschaffen, das es dem User bzw. dem Patienten ermöglicht, all seine Gesundheitsdaten wie Röntgenbilder, Befunde oder gar den kompletten Medikationsplan zu sammeln und zu sortieren.

Dafür lässt sich der Patient seine Dokumente von verschiedenen Behandlern direkt digital überweisen – analog der Nutzung eines Girokontos. Hierfür erhält der Patient seine eigene Gesundheits-Kontonummer.

Gleichzeitig können Ärzten Daten zur Leseansicht zur Verfügung gestellt werden, um ihnen einen umfassenden Überblick zum Beispiel über die Medikation zu verschaffen. Das vitabook-Gesundheitskonto unterliegt zudem der alleinigen Hoheit des Inhabers.

vitabook-Gründer und Geschäftsführer Markus Bönig erläutert:

„Gesundheitsdaten gehören in einen Online-Speicher. So haben Behandler im Notfall jederzeit und überall Zugriff auf lebensnotwendige Informationen. Gleichzeitig muss dieser Speicher unter alleiniger Hoheit des Patienten stehen. Denn Gesundheitsdaten gehören ausschließlich in die Hände des Patienten.“

vitabook ist ein unabhängiger Anbieter, bei dem Patienten ihre Gesundheitsdaten im Gesundheitskonto digital sammeln UND verwalten können.

Bild: © Peter Hermes Furian / fotolia.com

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