BCA: Cyber Safety First

Veröffentlichung: 13.06.2017, 08:06 Uhr - Lesezeit 6 Minuten

Just-in-time-Produktionen, Effizienz in den Prozessen, überall und 24/7-Verfügbarkeit, Digitalisierung in der Kommunikation, Industrie 4.0, die smarte Welt zuhause, FinTech, InsurTech, RoboAdvisor usw. – die Liste könnte fast unendlich fortgeführt werden und zeigt uns gleichzeitig auch, wie angreifbar oder verwundbar die Geschäftswelt geworden ist.

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Produktionsausfälle, Datenverlust und Industriespionage durch immer mehr hochprofessionell agierende Internet-Kriminelle stellen nicht nur für Großunternehmen in Deutschland eine dauerhafte und mitunter existenzbedrohende Gefahr dar.

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belegt, dass mittlerweile bereits mehr als jeder vierte Kleinbetrieb und Mittelständler (KMU) über konkret finanzielle und/oder materielle Schäden durch Cyber-Attacken klagt. Tendenz weiter steigend.

Mit Eröffnung des Kompetenzzentrums für Cyberversicherungen trägt der Maklerpool BCA AG dieser Entwicklung vorausschauend Rechnung. Unter dem Slogan CYBER SAFETY FIRST unterstützt der renommierte Vollsortimenter künftig Versicherungsmakler gezielt zu Fragen rund um das Thema Cyberschutz und e-Crime.

Eine präventive Aufklärung über die Gefahren aus und in dem Netz wird immer wichtiger, professionelle Hilfestellungen sind gefragter denn je: Dazu gehören moderne Sicherheitstechnologien und auch ein entsprechender Versicherungsschutz.

Cyber-Kompetenzzentrum

Die BCA AG eröffnet für Ihre Maklerpartner nun ein Kompetenzzentrum für Cyberversicherungen und stellt damit eine wertvolle Schnittstelle und Informationsquelle zum Thema Cyber-/e-Crime zur Verfügung.

Über die Beweggründe für diesen Schritt erläutert Thorsten Maier, BCA-Experte Komposit-/Gewerbeversicherung und Leiter des neugeschaffenen Cyber-Kompetenzzentrums:

„Um sich gegen die wachsenden Risiken im IT-Bereich absichern zu können, kommen immer mehr Cyber-Policen auf den Markt. Allerdings zeigt sich diese noch junge Produktgattung aufgrund ihrer dahinterstehenden komplexen Risikobewertung als vergleichsweise beratungsintensiv.

Insofern gilt es für Versicherungsmakler, praktikable Strategien und passgenaue Versicherungslösungen an der Hand zu haben, um die mitunter anspruchsvolle Materie verständlich zu erklären und so eine hohe Kundenzufriedenheit zu erzielen. Wir wollen an dieser Stelle unseren Maklerpartnern vor allem durch gezielten Fachinput und bedarfsgerechte Lösungskonzepte konkrete Hilfestellung leisten.“

Wettbewerbsvorsprung durch Beratungskompetenz

Damit sich mehr Unternehmen dazu entschließen, sich vor den wachsenden Cyberrisiken zu schützen, hat der GDV dafür ein erstes unverbindliches Deckungskonzept für eine Standard-Cyberpolice, die speziell kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 50 Mio. Euro ansprechen soll, entwickelt.

Somit dürfte sich neben dem sinkendem Beratungsaufwand auch die Vergleichbarkeit der Bedingungswerke untereinander verbessern. Die BCA geht davon aus, dass sich die Cyberversicherung in Deutschland als eigenständige Produktkategorie etablieren wird. Im Beratungsalltag der Versicherungsmakler muss sie allerdings noch vollends ankommen. Das ist einer der Gründe, warum BCA das Bewusstsein dafür und somit auch für das außerordentliche Beratungspotenzial weiter gezielt schärfen möchte. Auch eine Begleitung der Vermittler, etwa im Rahmen konkreter Marketingaktionen soll möglich sein.

Marktperspektiven für Versicherungsmakler

Cyber-Versicherungen stellen ein junges, dynamisches Segment mit entsprechendem Wachstumspotenzial dar. Die ALLIANZ schätzt, dass bis 2018 ein Prämienpotenzial von mindestens 700 Mio. Euro bestehen wird. Darüber hinaus veranschlagte u.a. die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, dass sich bis 2036 das Prämienvolumen in Deutschland auf bis zu 20 Mrd. Euro steigern könnte.

Für Versicherungsmakler perspektivisch gesehen nicht weniger von Bedeutung: Hinzu kommt, dass in absehbarer Zeit immer öfter Privatpersonen ins Visier der Hacker geraten. Typische Alltagsroutinen wie Einkäufe, Bankgeschäfte oder Zugriffe auf E-Mail-Konten werden bevorzugt über Smartphones abgewickelt und öffnen somit für Täter Tür und Tor. Insofern dürfte auch an dieser Stelle in den kommenden Jahren die Nachfrage nach bedarfsgerechtem Cyberschutz ansteigen.

Bild: © alphaspirit / fotolia.com

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