150 Jahre Swiss Life: „Mancherlei Wechselfälle des Lebens“

Veröffentlichung: 29.09.2016, 07:09 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Der Anwalt Conrad Widmer hatte die Idee, seinen Schweizer Landsleuten „die Gelegenheit zu geben, die Ihrigen durch Aufopferung eines kleinen Teils des Erwerbes gegen mancherlei Wechselfälle des Lebens“ abzusichern, wie er es formulierte. Also gründete er 1858 den ersten Lebensversicherer der Schweiz, die damalige Schweizerische Rentenanstalt. Einige Jahre später wagte Widmer den Schritt nach Deutschland: Mit der „Concession zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes in den Königlich-Preußischen Staaten“ schlug 1866 die Geburtsstunde der ersten Auslandsniederlassung. Swiss Life kann auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken, zu der auch die experten-Redaktion gratuliert.

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cms.gitom.xDamals wie heute war die Absicherung der Arbeitskraft ein zentrales Thema. Bereits im Jahr 1894 konnte man bei der Rentenanstalt eine Police zur Absicherung der Arbeitskraft abschließen – der Versicherer war damals eine der ersten Gesellschaften in Deutschland, die das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert haben.

Das Produktportfolio hat sich im Laufe der Jahre immer wieder den Gegebenheiten angepasst und wurde kontinuierlich erweitert. So gehören heute eine Pflegeversicherung, eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsabsicherung für junge Leute, moderne Garantieprodukte unter dem Namen Swiss Life Maximo und vieles mehr zum Produktportfolio des Unternehmens.

Schon immer war es durch seine Schweizer Wurzeln und die damit verbundenen Werte wie Seriosität, Beständigkeit und Tradition geprägt. Dieser Charakter wird heute durch so essentiell wichtige Eigenschaften wie Innovation und Veränderungsbereitschaft ergänzt. Alles in Allem sind es die grundlegenden Eigenschaften für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft im wirtschaftlichen und auch im gesellschaftlichen Sinn.

In den 150 Jahren durchlebte Swiss Life mit Ihren Verantwortlichen große weltpolitische Ereignisse wie zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er-Jahre, Nachkriegszeit und Wiederaufbau, die Wiedervereinigung Deutschlands und die großen wirtschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Dr. Markus Leibundgut, CEO von Swiss Life Deutschland beschreibt dafür einige beispielhafte Details, die für viele heutzutage schwer vorstellbar sind und künftigen Generationen hoffentlich

erspart bleiben:

cms.xldoh.x Dr. Markus Leibundgut, CEO von Swiss Life Deutschland

„Während der Inflation kam beispielsweise der Geschäftsbetrieb zum Erliegen, weil es sich einfach nicht mehr lohnte, Beiträge einzuziehen und Renten auszuzahlen – die entstehenden Portokosten machten bald ein Vielfaches des zu zahlenden Betrags aus.

Bemerkenswert auch, dass in der Nachkriegszeit die Mitarbeiter der Münchner Niederlassung mitanpackten und Dachziegel schleppten, um den Wiederaufbau des zerbombten Gebäudes in der Leopoldstraße voranzutreiben. Oder der Wechsel ins neue Jahrtausend, als viele Arbeitsstunden investiert wurden, um die Informations- und Datenverarbeitung sowie andere Versorgungseinrichtungen vor dem „Millenniums-Bug“ zu schützen.“

Auch in Zukunft und für diese möchte Swiss Life seinem definierten Qualitätsanspruch gerecht werden und gute zukunftsfähige Finanz-und Vorsorgeangebote für seine Kunden entwickeln. Swiss Life Kunden sollen mit Zuversicht in eine finanziell sichere Zukunft blicken können.

Bild: (1) © Africa Studio / fotolia.com (2 & 3) © Swiss Life Deutschland

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