Startschuss für Fintech-Plattform growney

Veröffentlichung: 31.05.2016, 13:05 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Seit Mai können Investoren Geld über die Robo-Advisor Plattform in den Markt abbildende Aktien- und Anleihen-Fonds anlegen. Die von growney ausgewählten passiven Investmentfonds (ETFs) umfassen weltweit über 2400 Aktien in 45 Ländern. Gewichtet werden die Aktien nach der Wirtschaftsleistung.

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Eine breite Streuung soll zufällige Über- und Unterrenditen, wie sie bei der Investition in einzelne Aktien auftreten können, über viele Branchen und Wirtschaftsräume hinweg ausgleichen. Der Anleihenteil besteht überwiegend aus europäischen Staats- und Unternehmensanleihen mit hoher Qualität und entsprechend niedrigem Risiko.

Nutzer von growney legen mit wenigen Klicks ihre Anlagestrategie fest. Im ersten Schritt geben Anleger an, wofür sie sparen und über welchen Zeitraum sie ihr Vermögen investieren wollen. Zusätzlich nennen sie die Höhe der Einmalzahlung und der monatlichen Sparrate. Diese können jederzeit angepasst werden. Ein- und Auszahlungen sind ebenfalls jederzeit möglich. Das gestattet Anlegern ein hohes Maß an Flexibilität.

Anschließend können Anleger zwischen fünf verschiedenen Fonds-Portfolios wählen: grow20, grow30, grow50, grow70 und grow100. Die Zahl gibt dabei Auskunft über den Aktienanteil des Portfolios: Je höher der Anteil, desto höher ist zwar das Risiko – aber auch die Renditeerwartung wächst. Sobald der Nutzer eine Anlagestrategie auswählt, erhält er außerdem eine Prognose zur Wertentwicklung, eine genaue Beschreibung der Anlagestrategie sowie eine Übersicht der im Portfolio enthaltenen ETFs.

Keine versteckten Provisionen

Finanziert wird das Angebot komplett über Servicegebühren – somit ist growney unabhängig von Fondsanbietern. Für Anlagen bis 10.000 Euro wird pro Jahr eine Servicegebühr von 0,99 Prozent des angelegten Betrages fällig. Wer bis zu 50.000 Euro anlegt, zahlt 0,69 Prozent. Die niedrigste Servicegebühr (0,39 Prozent pro Jahr) zahlen Nutzer bei einem Anlagevermögen von über 50.000 Euro. Hinzu kommen Fondskosten (maximal 0,28 Prozent pro Jahr) und Transaktionskosten in Höhe von maximal 0,18 Prozent je Transaktion. Die Depotführung ist gebührenfrei.

Bild: © ktsdesign / fotolia.com

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