Index „Wohnungsbaukredite“ steigt erstmals überproportional

Veröffentlichung: 11.05.2016, 06:05 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Der empirica-Blasenindex steigt gegenüber dem Vorquartal um 0,04 Punkte, liegt aber weiterhin unter dem Ursprungsniveau des Referenzjahres 2004. Die Einzelindices „Preis-Einkommen“ (+0,04) und „Vervielfältiger“ (+0,04) steigen proportional, „Wohnungsbaukredite“ (+0,09) überproportional. Der Index „Wohnungsbaukredite“ liegt damit erstmals seit 2004 über dem „gefahrlosen“ Referenzwert.

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Nach Berechnungen von vdp Research fließen jedoch fast zwei Drittel der Finanzierungen in Bestandsobjekte. Das ist einerseits beruhigend, weil so kein Überangebot finanziert wird. Andererseits ist es beunruhigend, dass der Wohnungsbau im sechsten Jahr der Hausse noch immer der Nachfrage hinterherhinkt.

Blasengefahr in Großstädten

In den Top-7 Städten und in Bremen wird eine „eher hohe“ Blasengefahr indiziert (Vorquartal 7, vor drei Jahren 1). In Essen ist die Gefahr „mäßig hoch“, in Dresden „gering“, in Dortmund und Leipzig „eher gering“. Für keine der 12 größten Städte wird eine „hohe“ Blasengefahr indiziert. Wohl aber in 6 kleineren Städten, darunter Regensburg, Trier und Coburg. Im Ergebnis indiziert der empirica-Blasenindex für 131 Kreise eine mäßige bis hohe Blasengefahr (Vorquartal 124, vor drei Jahren 32).

Der empirica-Blasenindex kann lediglich Hinweise auf drohende Blasenbildung geben und dafür verschiedene Warnstufen anzeigen. In Deutschland stehen die Zeichen laut empirica Preisdatenbank noch auf Entspannung: „Zuletzt wurden gerade einmal drei Wohnungen pro Tsd. Einwohner fertiggestellt und lag die Schuldenquote bei 40 Prozent des BIP.“

Bild: © Claude Calcagno / fotolia.com

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