ROLAND Rechtsschutz gewachsen
Das Geschäftsjahr 2015 ist für die Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG erfolgreich verlaufen. Laut dem Geschäftsbericht, den die Roland-Gruppe heute vorgelegt hat, sind die Bruttobeitragseinnahmen der Muttergesellschaft um 4,5 Prozent auf 416,6 Millionen Euro gestiegen (Vj. 398,8 Millionen Euro).
„Mit diesem Ergebnis liegen wir über dem Markt, der vergangenes Jahr durchschnittlich um 3,9 Prozent gewachsen ist. Das werten wir als Bestätigung unseres Geschäftsmodells, das sich auch in einem zunehmend hart umkämpften Markt behauptet.“
kommentiert Rainer Brune, Vorstandsvorsitzender von Roland Rechtsschutz, die Geschäftszahlen. Besonders das deutsche und das österreichische Rechtsschutz-Geschäft haben sich gut entwickelt. Konkret entfielen 371,8 Millionen Euro (Vj. 355,6 Millionen Euro) auf das Inland und 37,8 Millionen Euro (Vj. 36,5 Millionen Euro) auf das internationale Geschäft, das neben den österreichischen auch die italienischen Beiträge enthält. Im Neugeschäft hat sich der positive Trend der Vorjahre fortgesetzt. Mit 44,8 Millionen Euro lag das Ergebnis deutlich über dem Vorjahr (42,5 Millionen Euro).
Versicherungstechnisches Ergebnis deutlich verbessert
Auch 2015 haben sich die Auswirkungen des zweiten Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes durch deutlich höhere Rechtsverfolgungskosten bemerkbar gemacht. Für die 396.403 Leistungsfälle im Jahr 2015 hat Roland Rechtsschutz Zahlungen in Höhe von 220,1 Millionen Euro erbracht. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 3,8 Prozent. Trotz hoher Schadenzahlungen fiel das versicherungstechnische Ergebnis erheblich günstiger aus als noch 2014. Lag es im Vorjahr bei –6,2 Millionen Euro, verbesserte es sich 2015 auf –0,4 Millionen Euro.
Roland-Gruppe: Combined Ratio wieder auskömmlich
Die Combined Ratio, also das Verhältnis der Aufwendungen für Versicherungsfälle zu den Beiträgen, verringerte sich um 2,6 Prozentpunkte auf 99,4 Prozent (Vj. 102,0 Prozent). Damit erreichte die Roland-Gruppe 2015 wieder eine auskömmliche Schaden-Kosten-Quote. Gleichzeitig stiegen die Beitragseinnahmen im Gruppenverbund um 4,5 Prozent und erreichten 436,5 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge betrugen rund 54,5 Millionen Euro.
Bild: © virtua73 / fotolia.com
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