HanseMerkur wächst und wächst

Veröffentlichung: 02.05.2016, 12:05 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe konnte ihre Beitragseinnahme in den vergangenen fünf Jahren verdoppeln und die für 2018 geplante zweite Beitragsmilliarde bereits im Geschäftsjahr 2015 erreichen. Damit stiegen – bei marktüberdurchschnittlichem Wachstum im 14. Jahr in Folge – die Prämieneinnahmen um 14,9 Prozent (Branche: +0,6 Prozent) auf 2.040,5 Mio. Euro, was einem Beitragsplus von 264,7 Mio. Euro entspricht.

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Erstmals wurde in allen Geschäftsfeldern eine zweistellige Bruttobeitragssteigerung erzielt. Beim konsolidierten Überschuss vor Steuern, Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und Schwankungsrückstellung wurde nach dem Rekordjahr 2014 (270,9 Mio. Euro) mit 265,3 Mio. Euro das bislang zweitbeste Ergebnis erzielt. Den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte erreichte der Jahresüberschuss nach Steuern mit einer Steigerung um 51,2 Prozent auf 62,6 Mio. Euro.

Gleiches gilt für das Konzern-Eigenkapital, das um 23,3 Prozent oder um 66,6 Mio. Euro gestärkt werden konnte und bei 352,8 Mio. Euro notiert. Im Geschäftsfeld Reise und Freizeit überschritten die Beitragseinnahmen erstmals die 200-Millionen-Euro-Schwelle (206,7 Mio. Euro). Nach dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der CSS Versicherung AG, Vaduz, durch die HanseMerkur Holding AG im Januar 2015 wurde das Geschäftsjahr für einen Repositionierungsprozess genutzt, der auch im Namen Advigon Versicherung AG zum Ausdruck kommt. Die neue Gesellschaft wird als moderner Anbieter in der Krankenversicherung und Risikovorsorge ausgerichtet.

Der Kundenbestand stieg um rund 600.000 auf 9,3 Millionen Versicherte.  Mitarbeiter des Innendienstes wurden im April 2016 durch eine Einmalzahlung in Höhe von 2.000 Euro am Unternehmenserfolg des Jahres 2015 beteiligt. Ende 2015 beschäftigte die HanseMerkur Gruppe 2.061 (Vorjahr: 2.023) Angestellte im Innen- und Außendienst sowie Hauptberufliche Vermittler. Im ersten Quartal 2016 liegt das Neugeschäftswachstum in der Hauptsparte Krankenversicherung bei rund 12 Prozent. Der ertragreiche Wachstumskurs in den Geschäftsfeldern Kranken-, Reise- und Kompositversicherung soll – bei deutlicher Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung – fortgesetzt werden.

„DIE ZEIT“ fragte im Anschluss an die Pilanz-Pressekonferenz, ob dieses Wachstum denn noch gesund sei. Denn im PKV-Geschäft in den heutigen Zeiten „wie verrückt“ zu wachsen, erscheint fragwürdig. Die Süddeutsche titelte "verdächtig erfolgreich". Wenig konkretes gebe es seitens des Vorstandsvorsitzenden Sautter als Erklärung - auch nicht zum Thema Unister.

Bild: © alphaspirit / fotolia.com

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