US-Unfallwagen als Gebrauchtwagen in Europa
Wie der aktuelle Stern berichtet, überschwemmen amerikanische Gebrauchtwagen den deutschen Markt. Pech dabei nur: Oft handelt es sich bei den vermeintlichen Schnäppchen um aufgepimpte Unfallwagen.
Anders als in den USA gibt es in Deutschland und Europa keine zentrale Registrierstelle für Fahrzeugschäden. Dort werden unter der Fahrgestellnummer größere Schäden, Diebstähle, etc. zentral gespeichert und sind für jedermann einsehbar.
Wagen, die durch die amerikanischen Behörden nach Unfällen oder Naturkatastrophen als nicht mehr fahrtüchtig eingestuft wurden und, damit Einzelteile noch verwendet werden, zur Versteigerung freigegeben wurden, verschwinden und tauchen am europäischen Markt wieder auf.
Die Wagen werden eher kosmetisch als funktional repariert: Das reicht von manipulierten Airbags über nicht mehr funktionierender Elektronik bis hin zu in der Mitte auseinandergebrochenen und wieder zusammengeschweißten Fahrgestellen.
In Deutschland verhindere der strenge Datenschutz einen transparenteren Gebrauchtwagenmarkt, so Christian Wittmann, Marketingchef von Carfax Europe, gegenüber dem Stern. Der Artikel gibt 10 Tipps, wie man sich besser vor Betrügereien am Gebrauchtwagenmarkt schützen kann.
Bild: © Gina Sanders / fotolia.com
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