Hausrat-Scoring 2025: ASCORE erweitert Kriterienkatalog
ASCORE Analyse hat den neuen Jahrgang seines Hausrat-Scorings veröffentlicht – mit zahlreichen zusätzlichen Bewertungskriterien und verschärften Benchmarks. Vermittler und Versicherer sollen damit ein noch differenzierteres Bild des Marktes erhalten.
Nach dem Launch des aktualisierten Wohngebäude-Scorings hat ASCORE Analyse nun auch den neuen Jahrgang 2025 für die Hausratversicherung vorgestellt. In die Untersuchung flossen 158 Tarife von 54 Gesellschaften ein. Insgesamt wurden 64 Score-Kriterien sowie 64 ergänzende Individual-Research-Kriterien berücksichtigt.
„Die Absicherung des eigenen Hausrats ist heute wichtiger denn je: Ein Einbruch, Leitungswasserschaden oder ein Brand kann den finanziellen und emotionalen Verlust eines gesamten Haushalts bedeuten. In unserem aktuellen Update haben wir 158 Tarife von 54 Gesellschaften analysiert. Damit liefert unser Scoring datenbasierte Einblicke in die aktuelle Marktentwicklung sowie eine fundierte Grundlage für Produktstrategie und Qualitätspositionierung“, sagt Christina Frese, Versicherungsanalystin Komposit bei ASCORE Analyse.
Hausratversicherung: Neue Kriterien im ASCORE-Scoring
Erstmals bewertet ASCORE in diesem Jahrgang unter anderem:
- Mindest- und Höchstversicherungssumme
- Maximale Anzahl der Vorschäden in den letzten fünf Jahren
- Deckungen für Diebstahl aus Wohnwagen und Wohnmobil
- Leistungen bei Missbrauch von Giro-, Debit- und Kreditkarten
- Erstattungen für Opfer polizeilich angezeigter Straftaten, altersgerechter Umgestaltung oder Reiserücktritt nach Versicherungsfällen
- Psychologische Erstberatung sowie Erstattung persönlicher Auslagen
Damit rücken praxisnahe Zusatzleistungen stärker in den Fokus, die über den klassischen Grundschutz hinausgehen.
Angehobene Benchmarks
Parallel wurden auch bestehende Benchmarks verschärft. So steigt etwa die Bewertungsschwelle für Wertpapiere von 10.000 auf 15.000 Euro, für Schmuck von 25.000 auf 30.000 Euro. Auch für einfachen Diebstahl von Kinderwagen, Rollatoren und Gehhilfen wird künftig ein höherer Erstattungsrahmen (jeweils 5.000 Euro) angesetzt. Für provisorische Rettungsmaßnahmen bzw. Reparaturkosten gilt nun ein Benchmark von 15.000 Euro (vorher 10.000 Euro).
Bewertungsmethodik
Das Analyseverfahren basiert auf einem transparenten Punktesystem: Für jedes erfüllte Kriterium wird ein Punkt vergeben. Die Gesamtpunktzahl wird anschließend in das bekannte 6-Kompass-System übertragen. Gewichtungen gibt es nicht – alle Kriterien werden gleichwertig behandelt.
Die vollständigen Ergebnisse sind online unter www.ascore.de abrufbar, Nutzer des ASCORE Navigators erhalten zudem detaillierte Einblicke in die Einzelbewertungen.
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