Wohngebäudeversicherung im Detail-Check
Das Analysehaus ASCORE erweitert sein Scoring für Wohngebäudeversicherungs-Tarife 2025 um neue Kriterien wie Gebäudealter, Bauartklassen und Vorschäden. Makler sollen damit noch mehr Transparenz bei der Tarifbewertung erhalten.
ASCORE Analyse hat den aktuellen Jahrgang seines Wohngebäude-Scorings veröffentlicht. Bewertet wurden 117 Tarife von 42 Gesellschaften. Grundlage sind 54 Score-Kriterien sowie 63 sogenannte Individual Research- oder Info-Kriterien.
Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr drei Annahmekriterien: das maximale Gebäudealter, die versicherbaren Bauartklassen sowie die maximale Anzahl an Vorschäden innerhalb der letzten fünf Jahre. Zudem wurde die Benchmark beim Kriterium „Provisorische Rettungsmaßnahmen bzw. Reparaturkosten“ von bisher 10.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben.
„Mit den zusätzlichen Kriterien können wir Entwicklungen im Wohngebäudemarkt besser abbilden und vergleichen“, erläutert Christina Frese, Versicherungsanalystin Komposit bei ASCORE.
Das Analyseverfahren basiert auf einer fachlich fundierten und unabhängigen Methodik. Bewertet werden die Versicherungsbedingungen sowie Annahme- und Verkaufsrichtlinien der Anbieter. Die Ergebnisse fließen in ein Punktesystem ein, das in das bekannte 6-Kompass-System überführt und über eine Kompassgrafik visualisiert wird. Alle Kriterien werden gleichwertig berücksichtigt, auf Gewichtungen wird bewusst verzichtet.
Die vollständigen Ergebnisse sind online unter www.ascore.de abrufbar. Nutzerinnen und Nutzer des ASCORE Navigators können zudem alle Detailbewertungen direkt in der Software einsehen.
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