ERGO fusioniert nordische Gesellschaften zu ERGO Forsikring A/S

Veröffentlichung: 25.06.2025, 09:06 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Die ERGO Group AG hat ihre Geschäftseinheiten in Dänemark und Norwegen unter dem gemeinsamen Dach der ERGO Forsikring A/S zusammengeführt. Mit dem Zusammenschluss der dänischen Reiseversicherung Europæiske Rejseforsikring A/S und der norwegischen Krankenversicherungsgesellschaft ERGO Forsikring AS – vormals Storebrand Helseforsikring AS – verfolgt ERGO das Ziel, die Marktposition in Skandinavien zu stärken und langfristige Wachstumschancen zu erschließen.

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Der ERGO-Hauptsitz in Düsseldorf.Der ERGO-Hauptsitz in Düsseldorf.ERGO

Das neue Unternehmen mit Sitz in Kopenhagen bündelt die Stärken beider Vorgängerunternehmen und soll künftig Kranken- und Reiseversicherungen für Privat- wie Firmenkunden aus einer Hand anbieten. Dabei setzt ERGO Forsikring A/S auf die Verbindung lokaler Marktkenntnisse mit Digitalisierung und operativer Exzellenz auf Konzernebene.

Im Jahr 2024 verzeichneten die beiden fusionierten Gesellschaften zusammen rund 162 Millionen Euro an gebuchten Bruttobeiträgen – 118 Millionen Euro entfielen dabei auf ERGO Forsikring AS, etwa 44 Millionen Euro auf Europæiske Rejseforsikring A/S (auf Basis durchschnittlicher Wechselkurse, Angaben laut Unternehmen). Für die kommenden Jahre plant ERGO einen ambitionierten Expansionskurs, der sowohl organisches als auch akquisitorisches Wachstum umfasst. Ein Schwerpunkt liegt auf Investitionen in digitale Infrastrukturen und innovative Produktlösungen.

Laut Konzernvorstand Theo Kokkalas, verantwortlich für das internationale Geschäft der ERGO Group, soll der Schritt zur neuen ERGO Forsikring A/S die Voraussetzungen schaffen, um unter die fünf führenden Versicherungsanbieter in den jeweiligen Märkten aufzusteigen. Auch Ronald Kraule, CEO der neuen Gesellschaft, betont die strategische Bedeutung der Fusion und die Vorteile durch gebündelte Kompetenzen in Gesundheit und Reiseversicherung.

ERGO Forsikring A/S beschäftigt derzeit 176 Mitarbeitende in Dänemark, Norwegen und Schweden. Die neue Struktur soll insbesondere durch gemeinsame Vertriebsnetze und einen vereinheitlichten Markenauftritt Synergien heben und zusätzliche Marktchancen in der nordischen Region eröffnen.

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