Den Tod im Kopf, aber nicht auf dem Papier: DELA-Studie zeigt Absicherungslücken

Veröffentlichung: 03.06.2025, 13:06 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Gedanklich ist der Tod angekommen, praktisch bleibt vieles ungeregelt: Die aktuelle DELA Vorsorgestudie 2025 offenbart eine dramatische Diskrepanz zwischen Risikowahrnehmung und Handeln. Welche Rolle Makler dabei spielen können – und müssen.

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Dietmar Diegel, Chief Commercial Officer der DELA Lebensversicherungen in DeutschlandDietmar Diegel, Chief Commercial Officer der DELA Lebensversicherungen in DeutschlandDELA

Zwischen Wissen und Wirklichkeit klafft eine Lücke

Laut der von YouGov durchgeführten Studie haben sich 74 Prozent der Deutschen bereits mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Trotzdem haben nur 11 Prozent eine Risiko- oder Sterbegeldversicherung abgeschlossen. „Das Thema Tod ist also längst kein gesellschaftliches Tabu mehr – aber die Umsetzung in konkrete Vorsorge hinkt hinterher“, sagt Dietmar Diegel, Chief Commercial Officer der DELA Lebensversicherungen.

Makler als Brückenbauer

Diegel betont: „Makler sind hier als Vorsorgeexperten gefragt, um ihre Kunden bei der finanziellen und organisatorischen Absicherung des Todesfallrisikos zu unterstützen und durch gezielte Beratung aus dem Denken ein Handeln zu machen.“

Besonders junge Menschen unterschätzen Risiken und Kosten. Nur 10 Prozent der 18- bis 24-Jährigen besitzen eine Patientenverfügung, und viele glauben fälschlicherweise, der Staat oder die Krankenkasse komme im Todesfall für die Bestattung auf.

Beratungsansätze konkretisieren

Für viele Menschen wird erst durch einschneidende Ereignisse wie eine Geburt, ein Immobilienkauf oder ein Todesfall im Familienkreis die Notwendigkeit der Absicherung greifbar. Doch auch Gespräche mit Maklern zeigen Wirkung. „Gerade bei emotional aufgeladenen Themen wie dem Tod ist die persönliche Ansprache entscheidend“, so Diegel. „Wer in solchen Situationen als Berater präsent ist, kann Vertrauen aufbauen und helfen.“

Zielgruppe junge Menschen: viel Potenzial, große Unsicherheit

Die Studie zeigt zudem, dass sich insbesondere die jüngere Generation schlecht informiert fühlt. Nur 23 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sehen sich gut über die Risikoabsicherung im Todesfall informiert – 2023 waren es noch 38 Prozent. Diegel sieht darin einen klaren Auftrag: „Hier sind wir als Versicherungsbranche insgesamt gefragt, neue Zugänge zu schaffen, die gerade auch der jüngeren Zielgruppe verständlich und mit klarem Bezug zur eigenen Lebensrealität die zentralen Vorsorgethemen vermitteln.“

Vertrauen ist der Schlüssel

Wer einmal mit der Vorsorge begonnen hat, ist laut Studie deutlich bereiter, weitere Schritte zu gehen. „Makler geben durch ihre Beratung Orientierung, vermitteln Wissen und bauen das notwendige Vertrauen auf. Das macht sie gerade bei emotional sensiblen Themen der Todesfallabsicherung zu einem langfristig unverzichtbaren Partner“, fasst Diegel zusammen.

Über die Studie
Die DELA Vorsorgestudie 2025 wurde im April 2025 vom Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der DELA Lebensversicherungen durchgeführt. Befragt wurden 1.001 Personen ab 18 Jahren in Deutschland im Rahmen eines bevölkerungsrepräsentativen Online-Panels.

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