„nordIX Renten plus“: Banken- und Versicherungsanleihen erweisen Stärke

Veröffentlichung: 04.04.2024, 08:04 Uhr - Lesezeit 5 Minuten

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Der Anleihenfonds „nordIX Renten plus“ des Hamburger Renten- und Derivatespezialisten nordIX konzentriert sich auf europäische Banken und Versicherungen. Mit Erfolg: Die Ausschüttungsrendite liegt regelmäßig jenseits von drei Prozent, und auch die kumulierte Wertentwicklung ist positiv.

Über alle Marktphasen hinweg suchen private und institutionelle Anleger eine Möglichkeit, verlässliche Ausschüttungen mit Wachstumschancen bei ihren Kapitalmarktinvestitionen zu kombinieren. Der Hamburger Fixed Income-Spezialisten nordIX AG hat bereits 2010 mit dem nordIX Renten plus eine Fondsstrategie aufgelegt, die genau auf diese Kombination abzielt. Zum einen erreicht der Fonds regelmäßig das Ziel einer Ausschüttungsrendite von mehr als drei Prozent, zum anderen liegt er seit Auflage mit mehr als 45 Prozent im Plus. Der REX Performance Index als Benchmark liegt bei knapp unter zehn Prozent im gleichen Zeitraum.

„Unser ‚nordIX Renten plus‘ ist ein Anleihefonds mit Fokus auf Anleihen europäischer Banken und Versicherungen. Die Strategie des Fonds beruht auf einer breiten Diversifikation auf Einzeltitel- und Emittentenebene über ein restriktives Positionsmanagement, was das Risiko signifikant streut und die Stabilität des Portfolios stärkt. Unsere Emittenten zeichnen sich durch eine hohe Bonität und Stabilität aus, was die Sicherheit der Anlagen erhöht“, stellt Fondsmanager Jens Franck heraus.

Das Sondervermögen hat im laufenden Jahr bislang 4,34 Prozent zugelegt. Das ist auch im Vergleich zu vergleichbaren Benchmarken beziehungsweise Vergleichsmaßstäben, aber auch zu vergleichbaren Fonds eine sehr starke Outperformance und zeigt die Stabilität des Investmentansatzes. Ebenso auf längere Zeiträume behauptet sich der Fonds sehr gut.

„Im Fokus steht die Generierung attraktiver Renditen unter anderem durch die Aufnahme nachrangiger Fremdfinanzierungen beziehungsweise Anleihen von Banken und Versicherungen. Nach der Auflösung der vermeintlichen Bankenkrise haben sich in den vergangenen Monaten Nachranganleihen von Banken für Anleger wieder mehr und mehr als ein interessantes Feld herausgestellt. Diese gestiegene Attraktivität des Bankensektors liegt vor allem an der guten Verfassung des Bankensystems aus ökonomischer und regulatorischer Sicht“, sagt Jens Franck. In diesem Segment finden sich immer wieder Anleihen, die zumeist eine höhere Verzinsung gegenüber Senioranleihen eines Emittenten bieten, ohne das Risiko deutlich zu steigern. Derzeit gehören beispielsweise Santander Finance, die NIBC Bank, LBBW, Erste Bank, Allianz und UniCredit zu den Top-Holdings des Fonds, der ein Volumen von mehr als 73 Millionen aufweist.

Ein Schlüsselelement des Fondsmanagements ist das aktive Management mit umfassender Erfahrung in nachrangigen Banken- und Versicherungsanleihen. Dieses Expertenwissen ermöglicht es dem Fonds, sich dynamisch an die wechselnden Marktbedingungen anzupassen und proaktiv Chancen zu nutzen, die sich im Sektor ergeben. Alle Investitionsentscheidungen auf Basis einer detaillierten Kenntnis der unterliegenden Regulatorik und des ökonomischen Umfelds beruhen auf detaillierten Analysen aller Emittenten, um ein tiefgehendes Verständnis ihrer finanziellen Gesundheit und Zukunftsaussichten zu gewinnen. Durch diesen rigorosen Auswahlprozess ist das Fondsmanagement in der Lage, die attraktivsten Instrumente aus der Kapitalstruktur der Emittenten zu identifizieren und zu erwerben. Diese sorgfältige Selektion trägt maßgeblich zur Optimierung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bei.

Ebenso weist Jens Franck auf die Einstufung der Strategie als Artikel 8+-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung hin. „Diese Klassifizierung verdeutlicht das Engagement des Fonds für die Förderung ökologischer oder sozialer Merkmale. Der ‚nordIX Renten plus‘ verfügt über ein ESG-Rating von ‚AA‘ nach der MSCI-Bewertung, und bei allen Investmententscheidungen werden die von der UN geförderten Prinzipien für verantwortliches Investieren, auch als UNPRI bekannt, berücksichtigt.“

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