MORGEN & MORGEN vertieft ESG-Engagement mit Unternehmensanalyse 2024

Baum neben Bürogebäude

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MORGEN & MORGEN startet die umfassende Analyse der ESG-Berichterstattung deutscher Versicherungsgesellschaften. Der neue Jahrgang des M&M Rating ESG Unternehmen erscheint im Oktober 2024. Dabei stellt sich das Unternehmen den Anforderungen an ESG-Rater und fördert den intensiven Branchenaustausch durch Sounding Boards.

Als unabhängiges Analysehaus steht MORGEN & MORGEN für neutrale Informationen, um objektive Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Das Thema ESG fordert das Unternehmen ebenfalls in dieser Rolle.

Erste Eindrücke ESG-Analyse 2024

Yvonne Walocha
Yvonne Walocha, Senior Expert ESG and Sustainability, MORGEN & MORGEN GmbH © MORGEN & MORGEN GmbH

Die Analyse im Rahmen des M&M Rating ESG Unternehmen konzentriert sich auch in diesem Jahr auf die Transparenz und Überprüfbarkeit von Informationen in den Bereichen Environment, Social und Governance (ESG).

Während Versicherungsunternehmen ihre ESG-Informationen derzeit gemäß der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) darlegen, bereiten sie sich bereits auf die neuen CSRD-Berichtspflicht vor, die ab dem Berichtsjahr 2024 gilt.

Yvonne Walocha, Senior Expert ESG & Sustainability bei MORGEN & MORGEN, kommentiert: „Es ist spannend in den ersten Nachhaltigkeitsberichten 2023 zu sehen, dass Struktur und Aufbau der CSRD/ESRS-Berichterstattung bereits jetzt spürbar sind.“

Im Austausch mit der Branche

Die Übergangsphase von NFRD zu CSRD stellt die Versicherer vor große Herausforderungen, wie Prozessimplementierung und Datenbeschaffung für die Berichtspflicht nach CSRD. MORGEN & MORGEN fördert den persönlichen Austausch zwischen ESG-Experten und Versicherungsunternehmen in Form von ESG-Sounding Boards, um gemeinsam die Herausforderungen, die Anforderungen sowie das Verständnis im Rahmen der CSRD-konformen Berichterstattung für Versicherungsunternehmen zu beleuchten.

Aktuell wurde mit Experten und Versicherungsunternehmen das Thema der doppelten Wesentlichkeit diskutiert. Es hat ein sehr spannender und konstruktiver Austausch stattgefunden, welcher weitere Diskussionsthemen eröffnet hat, die zukünftig fortgeführt werden. Der Austausch ist kostenfrei. Interessenten erhalten weitere Informationen per E-Mail sowie im M&M Magazin.

Neue Anforderungen auch an ESG-Ratings

Ab 2024 gelten verschärfte Vorgaben für Ratingagenturen. „Unsere Experten sind geschult und zertifiziert, um den Anforderungen gerecht zu werden“ bestätigt Walocha.

Ausblick CSRD

Die Corporate Sustainability Reporting Directive ist nun eine Berichtspflicht und kein Marketinghebel mehr und somit ein wichtiger Bestandteil des Lageberichts ab dem 01.01.2024 für NFDR-berichtspflichtige Unternehmen, also Gamechanger und hebt das Thema ESG auf ein neues Level. Mit ihr wandelt sich der Anspruch an die ESG-Berichterstattung und sie wird zu einem Berichtsfeld, das strengen regulatorischen Anforderungen unterliegt, die prüfungsrelevant sind. Die standardisierte Aufbereitung und Darstellung der Nachhaltigkeitsinformationen sind das Ziel. Was für die Gesellschaften zu einem unternehmensweiten Kraftakt geworden ist, führt zu Transparenz und Vergleichbarkeit für Verbraucher. Aber auch für die Versicherer führt sie letztlich zu mehr Rechtssicherheit.