HDI startet neuen Kfz-Tarif

Die HDI Versicherung hat mit ihrem neuen Kfz-Tarif eine SFR-Staffel bis SF50 bei Pkw eingeführt, die einen Beitragssatz von 14 Prozent in der Kfz-Vollkasko möglich macht.

In der Kfz-Haftpflicht ist mit SF50 ein Beitragssatz von 15 Prozent möglich.

Auch besteht die Möglichkeit, zusätzliche Schutzbriefleistungen bereits in Wohnortnähe in Anspruch zu nehmen. Das Elektroschutz-Paket lässt sich nun auch für E-Transporter abschließen. Vereinfacht wurde zudem der Abschlussprozess für den Kfz-Versicherungsschutz.

Die Prozentsätze für die Beiträge sind zudem auch in den niedrigen SF-Klassen gesunken. So müssen Versicherte in der SF-Klasse M, auf die zum Beispiel Fahranfänger nach einem Schadenfall von SF0 oder SF1/2 zurückgestuft werden, jetzt nur noch 115 Prozent statt 130 Prozent Beitrag zahlen.

Eine umfangreichere Absicherung bietet der neue Mobilitäts-Schutz Plus. Für einen Jahresbeitrag von unter 20 Euro greifen nun viele Schutzbriefleistungen mit diesem auch bei weniger als 50 km Entfernung zur Wohnung. So kann der Fahrer zum Beispiel auch bei Pannen, die auf seinem täglichen Arbeitsweg passieren, auf zusätzliche Serviceleistungen zurückgreifen. Außerdem lassen sich Hilfeleistungen bei Naturkatastrophen oder bei Falschbetankung mitversichern.

Der mögliche Nutzerkreis von Dienstfahrzeugen wurde zudem erweitert. Dieser war bislang auf den Dienstwagenfahrer und (Ehe-)Partner beschränkt. Jetzt dürfen auch Kinder in häuslicher Gemeinschaft den Wagen nutzen.

Auch wurde die Zielgruppe für den Baustein Elektro-Schutz ausgeweitet: Der lässt sich jetzt nicht nur für Pkw, sondern auch für Elektro-Lieferwagen abschließen. Er umfasst eine Allgefahrendeckung für den Akku sowie die Mitversicherung von Ladestation und Ladekabel.

Der Antragsprozess wird verschlankt. So fallen künftig Abfragen zu Wohneigentum und Führerscheindatum des ältesten und jüngsten Fahrers künftig weg. Diese hätten laut HDI nur wenig Einfluss für die Bewertung des individuellen Schadenrisikos. Wichtiger und aussagekräftiger seien dagegen unter anderem das Alter des jüngsten Fahrers oder die Haltedauer des Fahrzeugs.

 

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