VKB bietet neue Risikolebentarife

Die Versicherungskammer aktualisiert das Portfolio der Risiko-Lebensversicherungstarife und vereinfacht gleichzeitig den Antragsprozess für Kunden und Berater für alle Biometrieprodukte.

Die Produkte RisikoLeben Plus und RisikoLeben Premium ergänzen ab sofort die Produktfamilie RisikoLeben mit dem Basis-Tarif.

Dr. Jutta Krienke, Leiterin der Produktentwicklung Leben im Konzern Versicherungskammer erklärt:

„Mit den beiden neuen Produkten und ihren flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten tragen wir den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen in verschiedenen Lebensphasen Rechnung.“

Die Produktfamilie wird von den drei Lebensversicherern im Konzern – der Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, der Öffentlichen Lebensversicherung Berlin Brandenburg AG und der SAARLAND Lebensversicherung AG – über alle Vertriebswege hinweg angeboten.

Die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass so gut wie jeder 5. Todesfall in Deutschland vor dem Beginn der gesetzlichen Rente eintritt. Insbesondere im Alter zwischen 31 und 67 Jahren ist es deshalb sinnvoll, das persönliche Umfeld weitreichend abzusichern. Zu intensiv gestaltet sich diese Lebensphase durch Ereignisse, wie Heirat, Familiengründung oder auch Erwerb einer Immobilie. Ein Todesfall kann sehr schnell eine finanzielle Schieflage mit sich bringen und die Hinterbliebenen vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen stellen.

Charakteristisch: die Flexibilität

Kunden können zum Beispiel einen gleichbleibenden oder fallenden Versicherungsschutz wählen. Letzterer ergibt bei der Absicherung einer Finanzierung Sinn. Mit einer fortschreitenden Tilgung sinken die Restschuld und das finanzielle Risiko. Dementsprechend reicht im Zeitverlauf auch eine geringere Versicherungssumme zur Absicherung.

Beide neue Produkte verfügen über einen Familien- beziehungsweise Immobilien-Bonus. Bei Heirat oder Geburt eines Kindes erhöht sich der Versicherungsschutz sechs Monate lang, ohne dass der Kunde dafür einen höheren Beitrag bezahlen muss. Auch bei der Aufnahme eines Darlehens für eine selbstgenutzte Immobilie wird ein zusätzlicher Versicherungsschutz ohne Zusatzkosten für die Dauer von sechs Monaten gewährt, um anfängliche Kosten, wie beispielsweise für die notarielle Beglaubigung des Kaufs, abzudecken. Eine Altersregelung entfällt komplett.

Anpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung

Neu ist bei beiden Tarifen die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen, sobald ein Kunde in eine selbstständige Tätigkeit als Hauptberuf wechselt. Verbessert wurde ebenso das Verlängerungsrecht: Bis drei Jahre vor Beendigung der Versicherungsdauer können Kunden dem Versicherungsunternehmen eine Prolongation ankündigen. Diese erfolgt ebenfalls ohne Gesundheitsprüfung. Bisher mussten sich Kunden in den ersten zehn Versicherungsjahren für eine Verlängerung entscheiden.

Beide Produkte können auch „für Zwei“ Leben abgeschlossen werden. In diesem Fall wird die Versicherungssumme gezahlt, wenn eine der beiden Personen verstirbt. Sollten die versicherten Personen gleichzeitig oder innerhalb von 14 Tagen an den Folgen desselben Unfalls sterben, wird die Versicherungssumme sogar zwei Mal ausbezahlt.

RisikoLeben Premium schließt zusätzlich eine Unfallzusatzversicherung und eine Einmalzahlung bei schwerer Erkrankung eines Kindes obligatorisch mit ein.

Fallabschließende Risikoprüfung am Point of Sale

Mit der Einführung der neuen Produkte stellt der Konzern Versicherungskammer seinen Vertriebspartnern unter dem Namen RisikoCockpit (RiCo) ein neues Tool zur digitalen Risikoprüfung für alle Biometrieprodukte zur Verfügung.

RiCo navigiert Berater und Kunden nur durch die Gesundheitsfragen, die für den jeweiligen Vorsorgebereich – Berufsunfähigkeit, RisikoLeben oder Pflege – notwendig sind. In rund 90 Prozent aller Fälle kann sofort fallabschließend am Platz des Beraters entschieden werden, ob der Kunde versicherbar ist oder weitere Prüfungen erforderlich sind. Da verschiedene Fragebögen in RiCo integriert sind, werden aufwendige Rückfragen so gut wie überflüssig. Die in RiCo hinterlegte Datenbank enthält Informationen zu rund 10.300 Krankheitsbildern, 7.000 Berufsbezeichnungen und 430 Freizeitrisiken.

„Der neu gestaltete, digitale Antragsprozess ermöglicht nicht nur eine fallabschließende Risikoprüfung direkt am Platz des Beraters. Er erleichtert und verkürzt zugleich den Antragsprozess und verschafft damit auch den Kunden frühzeitig Klarheit und Sicherheit“, so Krienke weiter.

 

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