Altersvorsorgekompetenz: IVFP zeichnet erstmals Investmentgesellschaften aus
Altersvorsorge rückt politisch und gesellschaftlich weiter in den Mittelpunkt – auch mit Blick auf das geplante Altersvorsorgedepot. Ein neues Rating des Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) will nun sichtbar machen, wie fundiert Investmentgesellschaften dieses Zukunftsthema tatsächlich verankern. Das Ergebnis fällt eindeutig aus.
Altersvorsorge als strategische Kernaufgabe
Die Altersvorsorge zählt zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Neben dem demografischen Wandel gewinnt sie auch durch politische Reformvorhaben weiter an Bedeutung. Insbesondere das geplante Altersvorsorgedepot, das ab dem kommenden Jahr eingeführt werden soll, rückt die Rolle der Kapitalmärkte stärker in den Fokus. Damit wächst zugleich der Anspruch an Investmentgesellschaften, ihre Kompetenz in der Altersvorsorge nicht nur anzubieten, sondern nachvollziehbar zu belegen.
„Altersvorsorge ist eine der großen Zukunftsfragen in Deutschland und sie braucht Kompetenz, die in der Praxis verankert ist. Mit unserem Altersvorsorgekompetenzrating schaffen wir erstmals eine transparente Einordnung, wie Investmentgesellschaften ihr Engagement in diesem Bereich konkret aufstellen. Gerade mit Blick auf das geplante Altersvorsorgedepot wird es künftig noch wichtiger, dass Qualität und Expertise nachvollziehbar belegt werden können“, sagt Dr. Andreas Kick, Geschäftsführer des IVFP.
Neues Kompetenzrating mit Blick hinter die Kulissen
Vor diesem Hintergrund hat das IVFP erstmals ein Altersvorsorgekompetenzrating für Investmentgesellschaften durchgeführt. Anders als klassische Produkt- oder Performancevergleiche untersucht das Rating, wie Altersvorsorgekompetenz systematisch aufgebaut, organisatorisch verankert und transparent dokumentiert wird.
Die Analyse folgt einem interaktiven Ansatz und orientiert sich an klar definierten Kriterien. Ziel ist es, das tatsächliche Engagement der Anbieter sichtbar zu machen – jenseits von Marketingaussagen oder Einzelprodukten.
Vier Teilnehmer, viermal die Höchstbewertung
Am ersten Altersvorsorgekompetenzrating beteiligten sich vier Investmentgesellschaften. Alle erhielten die Höchstbewertung „Exzellent“. Ausschlaggebend war, dass jede der Gesellschaften ihr Engagement für die Altersvorsorge objektiv, nachvollziehbar und überprüfbar darstellen konnte.
Ausgezeichnet wurden:
- Ampega Investment
- Deka Investment
- DWS
- Franklin Templeton
Stimmen aus den ausgezeichneten Häusern
„Eine starke Altersvorsorge braucht langfristiges Denken, klare Prozesse und konsequentes Handeln. Umso mehr freuen wir uns, dass unser Engagement im Altersvorsorgekompetenzrating des IVFP mit der Höchstbewertung Exzellent ausgezeichnet wurde“, sagt David Krahnenfeld, Ampega Investment.
Markus Spory, Deka Investment, betont: „Altersvorsorge ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben in Deutschland. Die Höchstbewertung im IVFP-Rating bestätigt unseren Anspruch, Vorsorgelösungen nicht nur anzubieten, sondern das Thema auch strategisch und nachhaltig voranzutreiben.“
Auch bei der DWS wird die externe Einordnung als Bestätigung gesehen. „Das Rating spiegelt wider, welche Anstrengungen wir tagtäglich im Bereich Altersvorsorge unternehmen. Diese externe Einordnung ist für uns eine wertvolle Form der Wertschätzung und zugleich ein zusätzlicher Ansporn, unsere Kompetenz weiter auszubauen“, erklärt Björn Deyer.
Martin Stenger, Franklin Templeton, hebt den Bewertungsansatz hervor: „Wir begrüßen, dass das IVFP mit diesem Rating einen transparenten und qualitativ anspruchsvollen Maßstab für Altersvorsorgekompetenz setzt. Die Auszeichnung mit Exzellent sehen wir als Bestätigung und als Motivation, unser Engagement in diesem wichtigen Feld weiter zu stärken.“
Altersvorsorgekompetenzrating: Teilnahme offen
Das Altersvorsorgekompetenzrating steht grundsätzlich allen Investmentgesellschaften offen. Anbieter können sich jederzeit bewerten lassen, um ihre eigene Position im Markt zu reflektieren und mögliche Schwachstellen zu identifizieren.
Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Reformen und der wachsenden Bedeutung kapitalmarktbasierter Vorsorgelösungen dürfte das Rating an Relevanz gewinnen. Investmentgesellschaften, die künftig eine zentrale Rolle im Vorsorgesystem spielen wollen, werden ihre Kompetenz nicht nur vorhalten, sondern auch belegen müssen.
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