Kreditmuffel wohnen in Sachsen

Veröffentlichung: 17.12.2018, 06:12 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

In keinem Bundesland sind laut dem Kreditatlas 2018 von Verivox die Menschen bei der Kreditaufnahme so zurückhaltend wie in Sachsen. So werden dort nicht nur am seltensten Kredite beantragt, sondern es sind auch die durchschnittlichen Summen am niedrigsten.

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Für den Kreditatlas 2018 wurde die Anzahl der Kreditanfragen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt und dann ein Index gebildet.

Höchste Kredite in BaWü und Bayern

An der Spitze des Bundesländer-Rankings befinden sich Baden-Württemberg (14.891 Euro) und Bayern (14.836 Euro). Überdurchschnittlich hohe Summen werden auch in Hessen (14.769 Euro), Hamburg (14.503 Euro) und Nordrhein-Westfalen (14.286 Euro) angefragt.

Am niedrigsten ist der durchschnittliche Kreditbetrag in Sachsen (12.877 Euro).

Nur im Saarland (12.961 Euro) und in Berlin (12.976 Euro) wollen sich Kreditnehmer im Schnitt ebenfalls weniger als 13.000 Euro leihen.

Sachsen beantragen am seltensten Kredite

Die Sachsen betragen die wenigsten Kredite, gefolgt von den Bayern und den Baden-Württembergern.

Gemessen an der Einwohnerzahl wollen sich die Verbraucher im Saarland, in Rheinland-Pfalz sowie in Niedersachsen und Brandenburg besonders häufig Geld leihen.

Kreditsummen gestiegen

Mit 14.050 Euro ist die durchschnittlich angefragte Kreditsumme im Kreditatlas 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent gestiegen.

Bilder: (1) © Andrey Popov / fotolia.com (2) © Verivox

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