Die häufigste Invaliditätsursache in der Berufsunfähigkeitsversicherung sind einer Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge Nervenkrankheiten. Jeder dritte Fall im Jahr 2016 war darauf zurückzuführen.
Während im Vergleich zum Vorjahr Krebs und andere bösartige Geschwülste als Ursache rückläufig sind (2015: 17 Prozent, 2016: 15 Prozent), ist die Anzahl der Fälle von Nervenkrankheiten um einen Prozentpunkt von 31 Prozent auf 32 Prozent gestiegen. Auch bei Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats ist im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme festzustellen (2015: 22 Prozent, 2016: 24 Prozent).
Weitere Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Unfälle mit neun Prozent (unverändert zum Vorjahr) sowie Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems mit sieben Prozent (Vorjahr: 8 Prozent).
Risiko durch Unfall ist altersunabhängig
Bei Erkrankungen steigt das Risiko, nicht mehr in dem ausgeübten Beruf arbeiten zu können, mit zunehmendem Alter an, während die Wahrscheinlichkeit durch einen Unfall berufsunfähig zu werden, für Versicherte in allen Altersgruppen gleich ist.
Erkrankungen sind altersabhängig
So sind bei Herzkrankheiten mehr als die Hälfte der Betroffenen über 50. Nervenkrankheiten treten dagegen auch schon stärker bei Versicherten unter 40 auf.
Bild: © eggeeggjiew / fotolia.com
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