Unfallversicherer vernachlässigen die Kommunikation

Veröffentlichung: 08.11.2018, 05:11 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

research tools hat in der „Marketing-Mix-Analyse Unfallversicherung 2018“ das Marketingverhalten von zehn Unfallversicherern untersucht.

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Die analysierten Versicherungen bieten zwischen zwei und drei Tarifvarianten, so dass insgesamt 27 Tarife untersucht wurden.

Online-Präsenz

Für einige Anbieter scheint die Präsenz in Vergleichsportalen oder Suchmaschinen nachrangig zu sein, da in den Vergleichsportalen nur die Hälfte der zehn Unfallversicherer präsent ist – darunter ein Großteil der Direktversicherer.

Auch finden sich nur wenige der zehn analysierten Versicherer in Suchmaschinen auf den ersten Suchergebnisseiten: Es punkten vor allem ADAC, Allianz und CosmosDirekt mit einer Kombination aus Anzeigen und Suchtreffern.

Weitere Kommunikationsmaßnahmen werden häufig vernachlässigt oder allenfalls sporadisch eingesetzt. Mit einer Summe von 360.000 Euro an Werbeausgaben ist bei den Versicherern noch reichlich Luft nach oben.

Social-Media-Präsenz

Die PR-Präsenz fällt eher dürftig aus: Durchschnittlich gab es 2,8 unfallversicherungsrelevante Postings in Social Media und 0,4 Pressemitteilungen pro Anbieter innerhalb von zwölf Monaten.

Bilder: (1) © sdecoret / fotolia.com (2) © research tools

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