Stellenstreichungen bei Münchner Rück
Bei der Münchner Rück sollen laut einem Insider Stellen in der Zentrale in München und in den USA abgebaut werden, berichtet das Handelsblatt. Insgesamt geht es um eine höhere dreistellige Zahl von Arbeitsplätzen.
Das Jahr 2017 hat den Versicherer allein wegen der Orkane Harvey, Irma und Maria in den USA und der Karibik 2,7 Milliarden Euro gekostet, weswegen der Überschuss nur noch 392 Millionen Euro betrug.
Damit will die Versicherung den bröckelnden Renditen entgegenwirken und auch mehr Geld zur Verfügung haben, um dies in die Digitalisierung zu investieren. So begründete der Münchener-Rück-Chef Joachim Wenning im Intranet den Stellenabbau.
Die Stellenstreichungen sollen allerdings so sozial verträglich wie möglich erfolgen: Der Abbau in den USA soll vor allem über Pensionierungen, in München auf freiwilliger Basis erreicht werden.
Bild: © Rawpixel.com / fotolia.com
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