Jeder dritte Deutsche fürchtet Altersarmut

Veröffentlichung: 23.01.2018, 06:01 Uhr - Lesezeit 2 Minuten

Viele Bundesbürger fürchten, im Ruhestand ihren Lebensstandard nicht mehr halten zu können. Das ergibt das Verantwortungsbarometer Deutschland 2018 von Fidelity International.

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24 Prozent der Bundesbürger, die jünger als 65 Jahre sind, gehen davon aus, dass sie im Alter zusätzliche staatliche Unterstützung benötigen werden. Weitere 34 Prozent der Befragten glauben, im Alter etwas hinzuverdienen zu müssen, um über die Runden zu kommen.

Dabei kümmern sich zwei Drittel der Deutschen selbst um Geldanlage, Investitionen sowie die Altersvorsorge. Bis zu 300 Euro monatlich spart dabei jeder Dritte (31 Prozent) für die Altersvorsorge.

Die private Rentenversicherung liegt mit 45 Prozent weiter auf Platz eins der Sparformen für die Altersvorsorge. Wertpapiere fristen mit zwölf Prozent noch ein Schattendasein.

Fast jeder Zweite spart nicht fürs Alter

Dabei legen 45 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben kein Geld fürs Alter zurück. Jeder fünfte Sparverweigerer hat Angst vor Verlusten bei der Geldanlage. 35 Prozent derjenigen, die nicht sparen, wollen lieber jetzt leben als Geld für die Zukunft zurücklegen. Sieben Prozent rechnen damit, Vermögen zu erben.

cms.exccf.x 24 Prozent gehen davon aus, dass sie im im Ruhestand auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

https://www.experten.de/2018/01/22/die-rente-ist-sicher-oder-auch-nicht/

Bilder: (1) © pikselstock / fotolia.com (2) © Fidelity International

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