Württembergische beendet Klassik - fast
Auch die Württembergische Lebensversicherung AG (WürttLeben) und die Karlsruher Lebensversicherung AG (KLN), beide Teil der Stuttgarter Wüstenrot & Württembergische-Gruppe, setzen ab August ganz auf den Verkauf der neuen Index-Renten. Gleichzeitig ist Schluss mit der Vermittlung der konventionellen Klassikprodukte im Bereich der privaten Rentenversicherung. Ebenfalls betroffen: Riester und Rürup. Ausgenommen ist jedoch die betriebliche Altersvorsorge.
Die Unternehmen bewegen sich mit ihrer Neuorientierung im Bereich der Rentenprodukte im Einklang mit einer ganzen Reihe weiterer Versicherer auf dem deutschen Markt, die den Vertrieb von konventionellen Klassikprodukten entweder komplett eingestellt haben oder diese Produkte zumindest nicht mehr aktiv anbieten.
Klassik vor dem Aus
Konnten im Jahr 2015 die Verbraucher noch aus knapp 50 Versicherern wählen, die diese Produktgattung anboten, reduzierte sich deren Anzahl im Jahr 2016 laut Institut für Vorsorge und Finanzplanung auf 37 Versicherer. Im Gegensatz dazu stieg die Anzahl an Alternativen zu den Klassikprodukten um das Dreifache. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen und hoher Solvency II-Anforderungen seien konventionelle, klassische Rentenversicherungen derzeit nicht zeitgemäß, so das Unternehmen. Bei einer Änderung der Rahmenbedingungen, insbesondere des Zinsumfeldes, werden die Württembergische und die Karlsruher die Annahmerichtlinien dieser Rentenprodukte neu prüfen.
Als zeitgemäßes Angebot bietet die Württembergische Lebensversicherung Kunden und Interessenten für die Altersvorsorge neben fondsgebundenen Rentenversicherungen die Produktlinien „Extra“ und „IndexClever“.
Bild: © denisismagilov / fotolia.com
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