600-800 Millionen für Unwetterschaden
Dauerregen, Blitz, Donner und Hagel verwüsten unwetterartig einzelne Landstriche in Deutschland. Baden-Württemberg, Bayern, Nord-Rheinwestfalen, Rheinland-Pfalz und auch Hessen sind davon betroffen. Das Hab und Gut vieler Privatpersonen ist vernichtet und Unternehmen in einem enormen Ausmaß geschädigt.
Dipl.-Math. Onnen Siems, Meyerthole Siems Kohlruss für aktuarielle Beratung mbH„Dabei fällt der versicherte Schaden regional verschieden aus. Der Schadenschwerpunkt liegt mit geschätzten 250 - 300 Mio. Euro in Baden-Württemberg“, sagt MSK-Geschäftsführer Onnen Siems.
Auf Bayern entfallen voraussichtlich 200-250 Mio. Euro. Für die übrigen betroffenen Regionen – darunter Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen – ist zusammengenommen ein versicherter Schaden von 150-250 Mio. Euro zu erwarten.
„Lokale Überschwemmungen wie in Braunsbach, Polling oder Simbach erreichen dabei selten Schadenwerte von 100 Mio. Euro, auch wenn wie in Baden-Württemberg die Versicherungsdichte sehr hoch ist“, erläutert Siems weiter.
Kennzeichnend für "Elvira/Friederike" sind die Vielzahl der betroffenen Lokalitäten in weiten Teilen Deutschlands über einen langen Zeitraum und die Kombination mit den Naturgefahren Sturm und Hagel. „Zu befürchten sind höhere Durchschnittschäden durch die Stärke der Ereignisse“, ergänzt Siems.
Bild: (1) © crimson / fotolia.com (2) © MSK
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