Central unterstützt Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten

In Deutschland erleiden etwa 270.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Waren Betroffene früher meist 60 Jahre und älter, trifft die Krankheit heute immer mehr jüngere Menschen. Etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten sind heute unter 50 Jahre alt.

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Die Akutbehandlung hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert: Denn immer mehr Betroffene werden in spezialisierten Intensivstationen, sogenannten Stroke Units, behandelt. Für einen positiven Krankheitsverlauf ist ebenso eine schnelle Rehabilitation wichtig. Nur so können verlorene Fähigkeiten wieder erlangt werden. Doch leider gehen zu viele Patienten zwischen Akutklinik und Reha-Einrichtung oder nach der Entlassung aus der Rehaklinik „verloren“. Es kommt zu Wartezeiten: Wartezeiten, die vermeidbar sind. Wartezeiten, die sich verheerend auf den Krankheitsverlauf auswirken können.

Genau hier setzt das Case Management der Central an. Speziell ausgebildete Gesundheitscoaches sichern einen reibungslosen Therapieverlauf ohne Wartezeiten. Außerdem – und das ist neu – helfen sie den Patienten, in ihrem Leben außerhalb der Klinik Sicherheit zurückzuerlangen. Dazu gehört, dass Betroffene ihren Lebensstil ändern, damit sie keinen Reinfarkt erleiden.

Aufklärung und Motivation

Die Gesundheitscoaches der Central klären die Patienten über die Wirkungszusammenhänge von Schlaganfall, Lebensstil und Medikamenten auf und entwickeln gemeinsam mit dem Patienten ein neues Lebenskonzept. Sie informieren und motivieren Betroffene, Risiken zu reduzieren und Medikamente regelmäßig einzunehmen.

Folgeerkrankungen vorbeugen

Fast alle Schlaganfall-Patienten sind niedergeschlagen. Viele erleiden im ersten halben Jahr eine Depression. Autonomieverlust durch sprachliche und körperliche Folgeschäden oder die Angst vor einem Reinfarkt bedrohen das Leben. Damit die Depression als bekannte Folge angemessen behandelt wird und den Therapieverlauf nicht beeinträchtigt, suchen die Coaches bei allen Teilnehmern systematisch nach Anzeichen von Depression.

„Wir erwarten durch diese intensive Begleitung einen messbar verbesserten Gesundheitszustand und eine höhere Lebensqualität bei den Patienten.“

erklärt Dr. Max Wunderlich, Leiter des Gesundheitsmanagements der Central Krankenversicherung. Er rechnet damit, dass im Krankheitsverlauf gleichzeitig Reinfarkte und weitere Folgeerkrankungen reduziert werden.

Bild: © Photographee.eu / fotolia.com

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