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Fahrräder und E-Bikes – keine Mitnahmeware mehr

Veröffentlichung: 05.04.2016, 05:04 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Nach Angaben des statistischen Bundesamts besitzen 77 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens ein Auto sowie 81 Prozent mindestens ein Fahrrad. Dabei ist das Fahrrad eindeutig das Fortbewegungsmittel für die Freizeit, denn nur ca. neun Prozent nutzen es für den Weg zur Arbeit. Immer mehr auf dem Vormarsch befinden sich auch die elektrounterstützten Bikes. Mittlerweile sind 2.1 Millionen¹ E-Bikes auf deutschen Straßen und Radwegen unterwegs. Die Anschaffung eines neuen modernen Fahrrades kostet durchschnittlich 700 bis 1.500² Euro. Für ein E-Bike werden im Durchschnitt 2.550² Euro investiert.

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fahrrad-pedal-96545428-FO-blasfahrrad-pedal-96545428-FO-blasBild:  © blas / fotolia.com

Statistiken zufolge wurden im Jahr 2014 340.000³ Fahrräder gestohlen, Tendenz steigend. Die Aufklärungsquoten der Fahrraddiebstähle sind aber nicht besonders hoch. In Folge zahlten die Versicherer in Deutschland an ihre Kunden einen Betrag von 100 Millionen Euro für 210.0004 Fahrräder aus, die im Rahmen einer Hausratversicherung versichert waren. Wenn also die Drahtesel nach dem Winter wieder flott gemacht werden, sollte im Frühjahr deshalb auch genau überprüft werden, wie es mit dem Schloss aussieht. „Keinesfalls sollte am Fahrradschloss gespart werden. Wir empfehlen ca. 10 Prozent des Anschaffungspreises in ein vernünftiges Schloss zu investieren“ verkündet Wolfgang Jonas, Key Account Manager Nord von der Oberösterreichischen Versicherung und führt weiter aus „Das beste und stabilste Schloss hilft nichts, wenn es falsch angebracht wird. Wir stellen immer wieder fest, dass das Schloss „nur“ um den Reifen befestigt wird und nicht um den Rahmen.“

Außerdem empfehlen die Experten der Oberösterreichischen Versicherung das Fahrrad und vor allem das E-Bike von der Polizei codieren zu lassen. Eine Codierung ist gut sichtbar und schreckt dadurch Diebe durchaus ab.

Wichtig ist auch, dass für das Fahrrad / das E-Bike nicht nur tagsüber sondern auch nachts ein Versicherungsschutz vorhanden ist. Der enthält eine Fahrradklausel und auch die spezifische Nachtschutzklausel für den Schutz bei Einbruchdiebstahl von Fahrrädern und auch E-Bikes.

„Geklaut wird meistens außerhalb der Häuser und der Wohnungen und nicht nur in abgeschlossenen Räumen oder Kellern. Deshalb wurde ein Tarif konzipiert, der die Leistungen Diebstahl und Nachtschutzklausel beinhaltet, ohne dass zusätzliche Klauseln zu berücksichtigen sind“ beschreibt Wolfgang Jonas eine Leistung des Premium Tarifs der Hausratversicherung „DaHeim“ der Oberösterreichischen Versicherung. „Wichtig für Makler ist dabei, dass sie individuell auf die Wünsche der Kunden eingehen können und die Grundleistung für Fahrraddiebstahl in 500 Euro-Schritten von 1.000 Euro auf maximal 3.000 Euro pro Fahrrad erhöhen können. Auf www.keinesorgen.de können Makler mit wenigen Eingaben, inklusive ihrer Vermittlernummer, den gewünschten Versicherungsschutz für ihren Kunden online als Direktabschluss tätigen.“

Quellen: ¹Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), ²Greenfinder UG (haftungsbeschränkt), ³Polizeiliche Kriminalstatistik 2014, 4GDV

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