forsa-Umfrage: Ganzheitliche Vorsorge-Beratung hilft allen Generationen

Veröffentlichung: 21.10.2015, 05:10 Uhr - Lesezeit 4 Minuten

Von Patientenverfügung bis Testament: Das Interesse für Vorsorge-Themen ist mittlerweile erfreulich hoch. Dennoch ist die Lücke zwischen grundlegender Information und tatsächlicher Umsetzung bei vielen Deutschen noch groß. Damit wächst das Potenzial in der Beratung. Welche konkreten Ansätze sich dabei für Makler und Vermittler ergeben, zeigt nun eine von der Monuta Versicherung in Auftrag gegebene Umfrage des forsa-Instituts zur „Generationenverantwortung“.

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Capellmann-Walter-Monuta-20Capellmann-Walter-Monuta-20Bild: © Monuta

Mit dem demografischen Wandel und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen, wächst auch das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber den eigenen Angehörigen und der nächsten Generation. Während rund 70 Prozent der Bürger bereits im Familienkreis über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Nachlassregelung gesprochen haben, hat hingegen nur ein Drittel diese wichtigen Verfügungen für sich und seine Angehörigen konkret geregelt.

Diese und andere zielführende Ergebnisse für die Vorsorge-Beratung liefert eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage zu den zentralen Themenbereichen der „Generationenverantwortung“. Über 1.000 Teilnehmer wurden unter anderem zu gegenseitigem Engagement, Pflege in der Familie sowie Vorsorge für den Krankheits- und Trauerfall befragt. „Mit dieser wichtigen Umfrage wollten wir herausfinden, wie die konkreten Bedürfnisse der Kunden in der Vorsorge aussehen und Maklern wie Vermittlern praktische Anknüpfungspunkte für Beratungsgespräche an die Hand geben“, erklärt Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland.

Berührungsängste abbauen, Kundenbindungen steigern

„In Gesprächen mit Kunden erfahren wir beispielsweise immer wieder, dass viele nicht wissen, worauf sie beim Ausfüllen von Vorsorgeverfügungen oder beim Verfassen eines Testaments achten sollten“, so Capellmann. Die Studie zeigt, dass die Themen Sterben und Tod im Alltag der Deutschen allgegenwärtig sind. Jedoch existieren weiterhin auch Unsicherheit und Berührungsängste. Berater können hier im Sinne einer umfassenden Vorsorge-Beratung ansetzen und ihre Kunden unterstützen, wichtige, generationenübergreifende Fragen rechtzeitig für sich und ihre Angehörigen zu klären, „um selbstbestimmt bis nach dem Tod zu handeln“.

Wer als Berater seine Kunden sowohl fachlich wie auch menschlich berät, kann nicht nur bestehende Kundenbindungen festigen, sondern sich über diese Kontakte auch neues Vertriebspotenzial erschließen. „Eine ganzheitliche Beratung richtet sich dabei sowohl an jüngere als auch an ältere Familienmitglieder. Denn Generationenverantwortung zu zeigen, ist keine Frage des Alters“, so Capellmann.

„Generationenstudie 2015 – Ergebnisse, Analysen, Beratungsansätze“ darüber berichtet Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter Monuta N.V. Niederlassung Deutschland, im Rahmen seines Vortrages auf dem DKM-Kongress „Generationenberatung“, der in Kooperation mit der Deutsche Makler Akademie am Mittwoch, den 28. Oktober in Halle 5, Raum 8 stattfindet.

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