Kooperation statt Konkurrenz: Bayerische und BarmeniaGothaer bündeln Kräfte bei compexx
Die Bayerische und die BarmeniaGothaer starten eine exklusive strategische Partnerschaft – über die Plattform compexx Finanz AG. Was die beiden Versicherer mit ihrem Zusammenschluss planen und warum sie den Markt damit neu strukturieren wollen.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische und die BarmeniaGothaer haben eine strategische Kooperation vereinbart, die exklusiv über die Plattform compexx Finanz AG läuft. Die compexx, eine hundertprozentige Tochter der Bayerischen, fungiert dabei nicht als klassischer Vertrieb, sondern als unabhängige Plattform mit zwei Säulen: einem Expertennetzwerk und Vertriebsorganisationen.
Das neue Konstrukt wird von Markus Brochenberger, Vorstandsvorsitzender der compexx Finanz AG, sowie Patrick Vehoff, Vorstand bei die Bayerische ProKunde AG und ebenfalls bei compexx, betreut. Beide entwickeln die Plattform gezielt im Sinne der Partnerschaft weiter.
Die Aufgabenteilung zwischen den Partnern ist klar umrissen: Während die BarmeniaGothaer ihre Stärken in der privaten Krankenversicherung und im gewerblichen Sachgeschäft einbringt, positioniert sich die Bayerische mit Lösungen in privater und betrieblicher Altersvorsorge, Biometrie und privater Sachversicherung. Auf der compexx-Plattform stellen beide Häuser den Beraterinnen und Beratern gezielt passende Angebote für verschiedene Kundengruppen bereit.
Die Kooperation geht auf den engen Austausch zwischen Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, und Frank Lamsfuß, Vorstand Vertrieb, Marketing und IT bei der BarmeniaGothaer, zurück.
„Wir setzen auf Kooperation statt Konkurrenz – und schaffen mit compexx eine Plattform, die das Beste aus beiden Häusern zusammenführt“, betont Gräfer. „Unsere Partnerinnen und Partner profitieren von gebündelter Expertise, neuen Produktzugängen und der Beratung aus einer Hand. Das ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein langfristiges Bekenntnis zu Nähe, Qualität und unternehmerischer Freiheit im Vertrieb.“
Auch Lamsfuß hebt die strategische Dimension hervor: „Unsere Gespräche mit der Bayerischen waren von Anfang an offen, lösungsorientiert und geprägt vom gemeinsamen Gestaltungswillen. Mit compexx schaffen wir ein Modell, das nicht verwaltet, sondern vorangeht – für Partnerinnen und Partner, die mehr erwarten. Zugleich gewinnen wir mit dieser Kooperation einen weiteren strategischen Vertriebspartner mit einem ganzheitlichen, kundenzentrierten Beratungsansatz.“
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