Deutsche Ärzte Finanz und apoFinanz fusionieren – größter Finanzvertrieb für Heilberufe entsteht
AXA und apoBank bündeln ihre Kräfte: Mit dem Zusammenschluss der Vertriebsgesellschaften Deutsche Ärzte Finanz und apoFinanz entsteht ein Beratungsnetzwerk für akademische Heilberufe. Was sich dadurch für Kunden, Berater und den Versicherungsvertrieb ändert.
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und AXA Deutschland bauen ihre strategische Partnerschaft aus. Zum 1. August 2025 führen die beiden Unternehmen ihre mobilen Vertriebsgesellschaften Deutsche Ärzte Finanz (DÄF) und apoFinanz zusammen. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen Deutsche Ärzte Finanz firmieren und mit rund 500 selbstständigen Finanzberaterinnen und -beratern mehr als 320.000 Kundinnen und Kunden betreuen – vor allem aus dem Bereich der akademischen Heilberufe.
Mit dem Zusammenschluss entsteht der größte Finanzvertrieb für Heilberufler in Deutschland. Die Marken apoFinanz und Deutsche Ärzte Finanz bleiben dabei bestehen, die organisatorischen und vertrieblichen Strukturen werden jedoch vereinheitlicht.
Eigentümerstruktur neu geordnet
Im Zuge der Fusion erhöht die apoBank ihren Anteil an der DÄF von 25 auf 49 Prozent. Die Mehrheit von 51 Prozent verbleibt bei AXA Deutschland. Die beiden Häuser wollen damit ihre Kompetenzen in der Finanz- und Versicherungsberatung bündeln und den spezifischen Anforderungen der Zielgruppe besser gerecht werden.
„Mit der Bündelung der Kompetenzen beider Gesellschaften und ihrer Vertriebspartner wollen wir den wachsenden Beratungsbedarf unserer Kundinnen und Kunden bestmöglich unterstützen“, sagt Timmy Klebb, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Ärzte Finanz. „Gemeinsam mit der apoFinanz können wir ein noch umfassenderes Leistungsportfolio anbieten.“ Auch Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank, betont die strategische Bedeutung: „Durch die Zusammenlegung schaffen wir eine Plattform für die mobile Beratung von Heilberuflern, die in ihrer Art einzigartig ist.“
Die neue Gesellschaft ergänzt den bestehenden Filialvertrieb der apoBank und soll für Kunden eine nahtlose Beratung auf allen Kanälen sicherstellen.
Beratungsqualität und Karriereaussichten im Fokus
Zum neuen Vertriebsvorstand der fusionierten Gesellschaft wird Carsten Padrok, bislang Generalbevollmächtigter der apoBank, berufen. Er sieht in der Bündelung große Entwicklungschancen – sowohl für die Kundenberatung als auch für die Mitarbeitenden im Vertrieb:
„Unser Ziel ist es, die Position als führende Beratung für Heilberufe zu festigen und durch exzellente Vertriebsqualität nachhaltig auszubauen.“
Die Fusion schafft nicht nur Synergien in der Beratung, sondern auch neue Karriereperspektiven: Durch den Ausbau des Allfinanzvertriebs sollen sowohl erfahrene Berater*innen als auch Nachwuchskräfte attraktive Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.
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