Den Schrecken vor dem Gespenst Altersarmut verlieren

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Viele erinnern sich noch an den stets heiter gestimmten Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Norbert Blüm, mit dem das redundant gegebene Versprechen „Denn eins ist sicher: die Rente“ assoziiert wird. Gegeben im Jahr 1986 wurde es als medienwirksame Kampagne auf die Litfaßsäulen und Plakatwände der Republik gekleistert. Erst mal stellen wir die Aussage nicht in Abrede, denn Minister Blüm hatte im Rahmen seiner Kampagne keine Aussage zur Rentenhöhe getroffen. Grund genug, um die Zahlen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein Beitrag von Alexander Schrehardt, Gesellschafter-Geschäftsführender, AssekuranZoom GbR

Alexander Schrehardt, Gesellschafter-Geschäftsführer, AssekuranZoom GbR

Für das Jahr 2021 bezifferte das Statistische Bundesamt das durchschnittliche Bruttoeinkommen eines in Vollzeit beschäftigten Arbeitnehmers auf 4.100 Euro/Monat. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Arbeitnehmern, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit ein deutlich geringeres Einkommen generieren. Das gilt vor allem für Beschäftigte in der Gastronomie und Beherbergung. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt dort mit 2.156 Euro beziehungsweise 2.116 Euro am unteren Ende der Einkommensskala.

Für noch mehr Ernüchterung sorgt ein Blick in die aktuelle Statistik der Deutschen Rentenversicherung. So betrug die durchschnittliche Altersrente im Jahr 2021 gerade einmal 1.022 Euro/Monat. Natürlich, und das soll auch nicht unterschlagen werden, handelt es sich hierbei um einen Durchschnittswert, das heißt, vor allem (besonders) langjährig Versicherte erhalten regelmäßig eine höhere Altersrente, während viele Bezieher einer Regelaltersrente monatliche Einnahmen unter dem Durchschnittsbetrag verbuchen müssen. Der Weg in die Altersarmut ist dabei in vielen Fällen vorgezeichnet.

Gebetsmühlenartige Versprechen der Politik

Aussagen zur Sicherung des Niveaus der gesetzlichen Altersversorgung, der Stabilität des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Unantastbarkeit der Regelaltersgrenze werden von den gewählten Volksvertretern regelmäßig rezitiert. Auch mit der Erhöhung der gesetzlichen Renten zum 1.7.2022 um 5,35 Prozent in den alten und um 6,12 Prozent in den neuen Bundesländern wird gerne geworben.

Stellt man den Rentenanpassungen die aktuelle Inflationsrate von 7,9 Prozent im August 2022 gegenüber, so relativieren sich diese Rentenerhöhungen sehr schnell. Addiert man zu der Inflationsrate, die nach derzeitigen Hochrechnungen in diesem Jahr noch die Zehn-Prozent-Marke reißen soll, noch die überdurchschnittlich steigenden Energiekosten und die Erdgasumlage hinzu, greifen viele Rentner in diesem Jahr schon am 20. des Monats auf den Boden ihres Portemonnaies. Ohne eine qualifizierte private Altersvorsorge ist für den Durchschnittsbürger eine nachhaltige finanzielle Absicherung des Lebensabends nicht mehr darstellbar.

Private Altersvorsorge im Aufwind

Die meisten Erwerbstätigen wissen um eine notwendige Eigeninitiative bei der Absicherung der persönlichen Altersversorgung. Und auch die Deutsche Rentenversicherung weist die Versicherten mit der jährlichen Renteninformation auf das Erfordernis einer zusätzlichen Vorsorge ausdrücklich hin. Bleibt somit nur zu klären: Wie und wann?

Und es steht die Höhe des monatlichen Beitrags für die private Altersversorgung im Raum. In vielen Fällen haben die explodierenden Energiekosten, steigende Mieten und die Teuerung der Lebenshaltungskosten das verfügbare Vorsorgebudget deutlich eingedampft. Hier sind nun die Vermittler der Versicherungswirtschaft mit qualifizierter Vorsorgeberatung und die Lebensversicherer mit innovativen Tariflösungen gefordert.

Die Fondsrente NFX der NÜRNBERGER

Für den Vermögensaufbau4Kids hat die NÜRNBERGER Lebensversicherung nun ihren Erfolgstarif NFX auch für Kinder und Jugendliche geöffnet. Das bedeutet, dass der Weg zum strategischen Aufbau einer privaten Altersversorgung bereits direkt nach der Geburt des Nachwuchses eingeschlagen werden kann.

Bekanntlich ist der erfolgreiche Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung nicht nur vom laufenden Beitrag, sondern auch maßgeblich von der Dauer der Beitragszuführung abhängig. Dieser Laufzeitenrenditehebel sollte in jedem Fall genutzt werden. Sofern frühzeitig, das heißt möglichst ab dem ersten Lebensjahr, bereits ein geringer Beitrag eingesetzt wird, sichert diese Entscheidung am langen Ende wichtige Renditepluspunkte.

Wirft man einen Blick auf die Liste der für den Tarif NFX verfügbaren Fonds, liest sich diese Aufstellung wie das Who’s who der international agierenden Anlageunternehmen. Für einen Vermögensaufbau nach Tarif NFX können beispielsweise Fonds von Aberdeen, Blackrock, DWS, Fürst Fugger, iShares, JP Morgan, Schroder und natürlich auch hauseigene Fonds der NÜRNBERGER eingesetzt werden.

Selbstverständlich können Fonds gemischt, während der Versicherungsdauer ausgetauscht und angesparte Guthaben auf andere Fonds übertragen werden. Nachdem eine breit gefächerte Fondspalette Kunden unter Umständen vor Entscheidungsprobleme stellt, hat die NÜRNBERGER in der Liste der verfügbaren Fonds wie auch der gemanagten Portfolios die Angaben zum Anlagerisiko und der Wertentwicklung, aber auch Informationen zur Anlagestrategie des Fondsmanagements und den laufenden Kosten hinterlegt. Überflüssig zu erwähnen, aber wichtig zu wissen, dass bei Abschluss eines Versicherungsvertrages nach Tarif NFX keine Ausgabeaufschläge berechnet werden.

Holen Sie die Groß- und Pateneltern ins Boot!

Drehen wir das Rad der Zeit einmal zurück. Noch vor 25 Jahren war es geübter Brauch, dass die Groß- oder Pateneltern bei der Geburt eines Kindes einen Sparvertrag bei einer Bank eingerichtet haben. Bei einem Leitzins von 4,75 Prozent im Jahr 2000 eine konservative, aber durchaus überlegenswerte Vorsorgemaßnahme, die dem Enkel- oder Patenkind ein Startkapital für die Ausbildung oder den Eintritt in das Erwerbsleben sichern sollte.

Die schmerzhafte Entwicklung des EZB-Leitzinssatzes ist hinreichend bekannt. Am 10.3.2016 erreichte der Leitzins mit null Prozent das Tal der Tränen und verharrte dort bis zum 21.7.2022. Auch wenn die Europäische Zentralbank zwischenzeitlich den Leitzins auf 2 Prozent angehoben hat, kann mit konservativen Anlageformen keine nennenswerte Rendite erzielt werden. Hier ist der Einsatz qualifizierter Fonds indiziert.

Vor allem ältere Menschen der Generation Großeltern stehen allerdings volatilen Anlageformen oftmals kritisch gegenüber und werden sich auch einer kontinuierlichen Beobachtung und der aktiven Verwaltung einer fondsbasierten Vorsorgelösung verweigern. Für diesen Kundenkreis bietet die NÜRNBERGER gemanagte Portfolios an und der Kunde kann in Abhängigkeit von seiner Risikobereitschaft unter einer nachhaltigen, einer defensiven, einer dynamischen oder einer offensiven Anlagestrategie wählen.

Das Beste zum Schluss …

Selbstverständlich kann ein Vorsorgevertrag nach Tarif NFX auch um Zusatztarife, zum Beispiel zur Absicherung schwerer Krankheiten, ergänzt werden. Mit der EKS-Option, die der versicherten Person den ereignisabhängigen Abschluss einer Schulunfähigkeits-, Berufsunfähigkeits- oder einer Grundfähigkeitenversicherung ohne Risikoprüfung einräumt, hat sich die NÜRNBERGER einen versicherungstechnischen Hattrick gesichert.

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