Gothaer mit Neuerungen in der Bewegungsjagdversicherung

Der Bestand an Wildschweinen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die Tiere dringen in Städte vor und verursachen Schäden in der Landwirtschaft. Bewegungsjagden auf Wildschweine sind daher für Revierinhaber zu einer Notwendigkeit geworden.

Die Bewegungsjagdversicherung der Gothaer sichert Hundeführer gegen eventuelle Tierarztkosten oder Kosten im Todesfall ihrer Jagdhunde ab. Die Versicherung beinhaltet auch Leistungen wie ein mögliches Abhandenkommen des Hundes, die aujeszkysche Krankheit (Pseudowut) und jetzt auch Schäden durch Wolfs-, Bären- oder Luchsangriffe sowie durch Gift auf den Hund abgesichert.

Zudem ist der Hund nun nicht mehr nur für die Zeit der Jagd selbst, sondern auch während der direkten An- und Abreise im 24-Stunden-Radius der Jagd abgesichert. Wenn eine Nachsuche erforderlich ist, gilt der Versicherungsschutz für den eingesetzten Jagdhund bis zum Ende des dritten Tages nach der ersten Jagd.

Damit kann ein Versicherungsschutz für jeden Hund – unabhängig vom Alter und seiner Herkunft – ermöglicht werden. Auch Jagdhundemeuten werden nun versichert.

Zwei Optionen zur Auswahl

Jagdleiter können beim Abschluss der Versicherung zwischen zwei Optionen: Variante A übernimmt Tierarztkosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro und leistet 750 Euro im Todesfall. Variante B deckt Tierarztkosten von bis zu 750 Euro ab und zahlt 1.500 Euro beim Tod des Hundes. Eine Begrenzung bei der Gebührenordnung für Tierärzte findet keine Anwendung.

Dabei haben die Gesamtleistung der Schäden keine Maximierung. Die vereinbarte Summe wird im Leistungsfall somit für jeden versicherten Hund gezahlt.

 

Bild: © wojciech nowak – stock.adobe.com

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