Darauf kommt es bei einer Unfallversicherung wirklich an!

Über 119 Millionen Verträge, davon etwa die Hälfte sogar mit Voll- oder Teilkaskoversicherung und einer durchschnittlichen Jahresprämie von circa 680 Euro: Ganz klar, das eigene Auto – des Deutschen liebstes Kind – wird gerne und gut abgesichert. Dabei handelt es sich doch nur um ein Auto, das problemlos repariert werden kann!

Ein Unfall kann durchaus weitreichendere Auswirkungen mit sich bringen als ein Blechschaden am Auto. Bei dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen nach einem Unfall drohen Einkommenseinbußen durch den (teilweisen) Verlust der Arbeitskraft, fehlende oder eingeschränkte Ausbildungsmöglichkeiten von Jugendlichen, Zusatz- und Folgekosten – ganz zu schweigen von den Sorgen der Betroffenen, wie sie ihren Alltag als Alleinstehende organisieren oder ihrer Verantwortung als Eltern gegenüber ihren Kindern, Pflegende eines Elternteils oder Halter eines Haustiers nachkommen können.

Wussten Sie, dass die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, nur bei 0,000001 Prozent liegt? Trotzdem haben viele Menschen Angst davor, dabei lauern im Alltag viel größere Gefahren. Tatsächlich verunfallen jährlich circa 10 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Natürlich passieren viele Verkehrsunfälle, aber rein statistisch gesehen, passieren die meisten Unfälle im eigenen Haushalt und in der Freizeit. Und je nach Alter liegen die Schwerpunkte in unterschiedlichen Bereichen: Über 65-Jährige verunfallen statistisch eher in den eigenen vier Wänden, wohingegen Jüngere mehr in der Freizeit oder im Beruf verunfallen und Kinder an Infektionen, Vergiftungen oder Impfschäden. Allein diese hohen Zahlen belegen, wie wichtig eine private Unfallversicherung ist.

Worauf kommt es bei einer Unfallversicherung eigentlich an?

Entscheidend ist es zunächst immer, den benötigten Versicherungsschutz individuell zu berechnen. Dieser ist unter anderem vom aktuellen Einkommen und dem Alter abhängig. Der Absicherungsbedarf kann dann in Form einer Kapitalleistung, einer Rente oder einer Kombination aus beidem erfolgen.

Da es nach einem Unfall aber auch zu hohen Kosten unter anderem für die Bergung, einen Rücktransport oder behindertengerechte Umbauten et cetera kommen kann, müssen diese zusätzlichen Kosten grundsätzlich auch in die Berechnung des Versicherungsschutzes einkalkuliert werden. Gut, wenn der Versicherungsschutz, wie der XXL-Tarif der InterRisk, solche Kosten in unbegrenzter Höhe ohne zusätzlichen Beitrag inkludiert hat und somit den Versicherungsschutz komplettiert und günstig gestaltet.

Mit dem Unfalltarif der InterRisk wird’s besonders individuell

Damit der Versicherungsschutz individuell an den Bedarf des Kunden angepasst werden kann und im Fall der Fälle die benötigte Kapitalzahlung erfolgt, kann die Absicherung bei der InterRisk in allen drei Tarif-Konzepten (L, XL, XXL) aus drei Gliedertaxen (zuzüglich Gliedertaxe für Heilberufe), drei Progressionsarten und fünf Progressionsstaffeln flexibel kombiniert werden. Und mit der neuen Maxi-Progression kommen Ihre Kunden noch schneller zu mehr Leistung.

 

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Gerade bei jungen Menschen ist im Fall der Fälle neben der Kapitalzahlung auch die Kompensation des fehlenden Erwerbseinkommens mit regelmäßigen und lebenslangen Einkünften von großer Bedeutung. So kann auch bei einer Unfallrente dieLeistung individuell an den Bedarf angepasst werden. Neben der marktüblichen Festrente werden bei der InterRisk ab sofort zwei weitere Rentenformen angeboten: die Stufenrente und die Progressionsrente.

Je nach gewählter Absicherung können Rentenleistungen schon ab 25 Prozent Invalidität und maximal 300 Prozent der versicherten Rente bezogen werden. Denkt man auch an das mit zunehmendem Alter steigende Pflegerisiko und die durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht abgesicherten Pflegekosten, so wird eine Unfallrentenversicherung, die bei einer unfallbedingten Pflegebedürftigkeit schon ab dem zweiten Pflegegrad leistet, zu einer echten und vor allem preisgünstigen Alternative.

 

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Auch im Krankenhaus kann es ohne Krankenhaustagegeld teuer werden

Da Unfälle oft auch einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen, bedeutet dies nach § 39 SGB V Zusatzkosten für alle über 18-Jährigen in Höhe von 10 Euro pro Tag, welche direkt im Krankenhaus zu entrichten sind. Wer in Ruhe gesund werden und nicht im Krankenhaus auch noch an finanzielle Probleme denken will, freut sich über ein entsprechendes Krankenhaustagegeld, das alle Mehrkosten abdeckt.

Denn wer nach einem schweren Unfall für längere Zeit im Krankenhaus, einer Kuranstalt oder einem Erholungsheim liegt, zahlt nicht nur 10 Euro am Tag Zuzahlung, sondern muss auch mit Mehrkosten für TV- und Telefongebühren, Fahrtkosten für die Angehörigen und Ausgaben für Bücher, Zeitschriften und Besuche in der Cafeteria rechnen.

Ein längerer oder mehrmaliger Krankenhausaufenthalt wird da schnell teuer. Das Krankenhaustagegeld federt diese Kosten ab und unterstützt damit die Genesung mit bis zu 3.000 Tagessätzen. Aber auch bei ambulanten Behandlungen von Brüchen oder Bänder- und Sehnenrissen können InterRisk-Kunden aus dem XXL-Tarif Leistungen erwarten.

Mitwirkungsanteil: Schauen Sie genau hin!

Natürlich sind darüber hinaus noch weitere Aspekte wichtig, die es bei der Auswahl eines geeigneten Unfalltarifs zu berücksichtigen gilt. Oft vernachlässigt und meist unterschätzt ist die Klausel zum Mitwirkungsanteil. Was viele nicht wissen: Die Unfallversicherung prüft im Leistungsfall, ob bestehende Krankheiten bei der Invalidität „mitwirken“. Was das konkret bedeutet, soll das nachfolgende Beispiel erläutern:

Durch einen Motorradunfall kommt es zur dauerhaften Beeinträchtigung eines Beins, sodass dieses nicht mehr richtig bewegt werden kann. Ein Arzt stellt aber fest, dass eine bestehende Muskelkrankheit, die erst nach Vertragsabschluss eingetreten ist, die Bewegung ebenfalls beeinträchtigt. Nun muss bewertet werden, bis zu welchem Anteil die Krankheit für die Bewegungseinschränkung des Beins verantwortlich ist. Bei einem Anteil bis zu 25 Prozent werden Versicherer in der Regel ohne Einschränkungen leisten. Wenn der Anteil darüberliegt, dürfen Versicherer je nach Tarif die Leistung kürzen.

Der Kunde würde ohne Anrechnung der Krankheit laut der Gliedertaxe rund 70 Prozent der vereinbarten Versicherungsgrundsumme für sein Bein erhalten. Die VS-Summe beträgt

100.000 Euro. Somit würde der Kunde 70.000 Euro von seiner Unfallversicherung erhalten. Da aber die Krankheit mit 40 Prozent zu Buche schlägt, wird diese mitberücksichtigt und die Auszahlung mindert sich dadurch.

Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen:

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Die Darstellung zeigt sehr anschaulich, welche Auswirkung der Mitwirkungsanteil für den Kunden haben kann. Im Schadenfall kann es gerade bei Tarifen mit vereinbarter Progression daher zu sehr großen Leistungsminderungen kommen, wenn eine Krankheit bei einer Invalidität durch einen Unfall mitwirkt. Deshalb sollte schon bei Vertragsabschluss immer darauf geachtet werden, dass – wie beim XXL-Tarif der InterRisk seit jeher der Fall – komplett auf den Mitwirkungsanteil verzichtet wird. Eine Überprüfung bestehender Tarife sollte deshalb ebenfalls erfolgen!

Der Unfalltarif XXL: Alles, was ein Unfallschutz haben sollte

Alles in allem dürfen Ihre Kunden ein riesiges Leistungsspektrum von einer Top-Unfallversicherung erwarten. Die InterRisk bietet einen Top-Tarif und dabei auch noch risikoadäquate und faire Preise. Die Kalkulation fußt auf einer äußerst vielfältigen und detaillierten Berufeliste mit über 27.000 Berufen, was eine sehr individuelle Kalkulation ermöglicht.

Marcus Stephan, Vorstandsmitglied, InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group

Aufgrund der großen Erfahrung der InterRisk, gerade im Bereich der Unfallversicherung, konnten die zwei bisherigen Gefahrengruppen A und B auf die drei Gefahrengruppen 1, 2 und 3 aufgeteilt werden. Dies ermöglicht in den meisten Fällen eine noch attraktivere Prämie.

Ein derartiger privater Versicherungsschutz sollte ein integraler Bestandteil der finanziellen Absicherung eines jeden privaten Haushaltes sein. Achten Sie bei der Auswahl des passenden Anbieters besonders darauf, dass im Fall der Fälle neben den Geldleistungen wichtige Hilfe- und Zusatzleistungen den Kunden vielfältige Sorgen nehmen und sie diese rund um die Uhr mit entsprechenden Services unterstützen. Bei der InterRisk ist dies im XXL-Tarif seit jeher prämienfrei inkludiert.

 

Mehr Infos in der März-Ausgabe des experten Report

 

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