„Bayerische goes Amazon“: Die Bayerische definiert neue Unternehmensstrategie

Die Versicherungsgruppe die Bayerische stellt künftig die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt und definiert so eine neue Unternehmensstrategie.

Mit dem Transformationsprogramm unter dem Namen „Bayerische goes Amazon“ will das Unternehmen eine neue Vision für die Marke erarbeiten und seine DNA in 15 Leitsätzen zusammenfassen.

Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen, dazu:

Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender, die Bayerische

„Wir wollen natürlich nicht den amerikanischen Handelsriesen imitieren, sondern uns von dessen Ideen inspirieren lassen. Wir fokussieren uns konsequent und zu hundert Prozent auf die Bedürfnisse der Kunden. Das ist unser Maßstab, aber es ist zugegebenermaßen auch in der Konsequenz neu für uns. Unser Denken dreht sich vollständig um unsere Versicherten und unsere Vertriebspartner. Danach richten wir unsere internen Prozesse neu aus.“

15 Leitsätze zur Orientierung

Mit den 15 Leitsätzen wird den Mitarbeitern Orientierung gegeben. Dazu gehören Gedanken wie „In großen Dimensionen denken“, „Höchste Maßstäbe anlegen“, „Erfinden und vereinfachen“ oder „Verschwendung vermeiden“.

Die Vision der Bayerischen lautet:

„Wir richten uns kompromisslos auf den Kunden aus. Als Versicherungsverein verstehen wir uns als Vertrauter unserer Kunden und unserer Mitglieder – und das ein Leben lang. Wir stehen für Prävention, Sicherheit und Vorsorge, die Einhaltung unseres Versprechens im Ereignisfall und für die Zeit danach. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir weiter denken, scheinbar unverzichtbare Branchenregeln in Frage stellen, vielleicht sogar das Versichern überflüssig machen und uns auf die Vorsorge konzentrieren.“

Bereits durchgeführte Veränderungen

Das Unternehmen hat bereits eine Reihe von Veränderungen auf den Weg gebracht. So wurden die Ressorts der Versicherungsgruppe neu kombiniert und die Bereiche Unternehmensorganisation, IT, Vertrieb und Marketing in einem Ressort gebündelt.

Auch wurden neue Unternehmenseinheiten gegründet: Die Bayerische Digital Holding AG, die die IT-Aktivitäten der Gruppe bündelt und offen ist für Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern. Ebenso wurde die Bayerische Prokunde AG gegründet, die die vertrieblichen Aktivitäten der Gruppe steuert und ebenfalls Kooperationen begrüßt und über Beteiligungen wie die Nettowelt GmbH & Co KG oder die compexx Finanz AG schon heute in einem erheblichen Umfang Produkte Dritter vertreibt.

Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, sagt:

Martin Gräfer, Vorstand, die Bayerische

„Wir wissen, das ist ein großer Anspruch. Aber unsere Gesellschaft, in der wir leben, verändert sich gravierend und in einem atemberaubenden Tempo, kaum etwas bleibt wie es war. Darauf wollen wir uns einstellen.“

Transformationsprozess in fünf Teilprojekten

Durch das eigene Managementteam wird der Transformationsprozess in fünf Teilprojekten umgesetzt. Die Gruppe hat dafür Investitionsmittel in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Dabei richtet sich die Gruppe darauf aus, Dienstleistungen nicht mehr nur auf das Versichern zu fokussieren. Das Programm wird begleitet durch eine umfassende Qualifikation des eigenen Personals in der Anwendung moderner Instrumente und Methoden zur Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle, der Verbesserung der eigenen Prozesse sowie der Realisierung digitaler Projekte. Dabei wird die Gruppe im Rahmen von Transformationspartnerschaften von Dritten unterstützt.

 

Bilder: (1) © olly / fotolia.com (2-3) © die Bayerische

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