Aktuelles

Beitragszahlende nicht weiter belasten!

Allein, wenn die Ampelkoalition die bereits im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen zur GKV-Finanzierung umsetzte, würde das nicht nur einen großen Teil des Finanzproblems der GKV lösen, sondern die Lasten auch deutlich ausgewogener verteilen.

Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust

Trotz eines Rückgangs in der zweiten Jahreshälfte dürfte das BIP in diesem Jahr auf 1,4 Prozent ausgeweitet werden. Für das Jahr 2023 erwarten die Institute der Gemeinschaftsdiagnose, dass das BIP im Jahresdurchschnitt um 0,4 Prozent zurückgeht, für das Jahr 2024 einen Anstieg um 1,9 Prozent.

Weitere Nachrichten

Zinsentwicklung übertrifft Erwartungen

Nach 10 Jahren scheint die Niedrigzinsphase, die insbesondere Lebensversicherern zusetzte, beendet zu sein. Der Beginn der Zinswende zeigt aber bislang keinen Einfluss auf die Portfolien – die Abkehr von Festverzinsern zugunsten von realwertorientierten Anlagen bleibt fortgeführt.

Rezessionsrisiko weiter gestiegen

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist zuletzt um 6,3 Prozent weiter gestiegen. Für den Zeitraum von September bis Ende November weist der IMK-Konjunkturindikator nun Rezessionsrisiko von 64,1 Prozent aus.

Aktienfonds haben deutlich an Mittel verloren

Gedrückte Anlegerstimmung im Juli: Alle wichtigen Anlageklassen, mit Ausnahme von Geldmarktfonds, verzeichneten Nettomittelabflüsse. Aktien und Rohstoffe waren am stärksten betroffen. Nur ETFs auf festverzinsliche Wertpapiere verzeichneten geringe Zuflüsse.

Die Fed wird den Kurs ändern – aber wann?

Jetzt, da die Anleger davon überzeugt sind, dass die Fed und die EZB die Zinsen stärker als erwartet anheben werden, stellt sich die Frage, wie lange sie diese Position halten können und welche Auswirkungen dies auf die Märkte haben wird.

Hochzinsanleihen: Ausfallrisiko bleibt gedämpft

Angesichts der Tatsache, dass Europa ein Winter mit Energiekrise und möglicher Rezession bevorsteht, ist zu erwarten, dass das kurzfristige Ausfallrisiko bei europäischen Unternehmensanleihen dramatisch ansteigt. Was dennoch für eine gedämpfte Ausfallprognose spricht.

Zahlungsverzögerer auf dem Vormarsch

Deutsche Unternehmen vertrauen trotz der aktuellen Herausforderungen weiterhin auf die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden: 2022 räumten 7 von 10 Firmen ihren Abnehmern Zahlungsziele ein. Nahezu ebenso viele klagen über eine Verschlechterung der Zahlungsdisziplin.

EZB nimmt Rezession für niedrige Inflation in Kauf

Die oberste Aufmerksamkeit der EZB gilt der Bekämpfung der aus dem Ruder gelaufenen Inflation. Daran scheint auch eine, aufgrund der weniger expansiv oder gar restriktiv ausgerichteten Geldpolitik, drohende Rezessionsgefahr nichts zu ändern.

Konjunktur zwischen Stagflation und Rezession

Stark steigende Lebenshaltungskosten und Energiepreise dämpfen die Konjunktur, die durch den Nachholbedarf an Dienstleistungen zustande kam. Bis zum Frühjahr 2023 wird ein leicht negatives Wachstum erwartet, das erst ab Frühjahr 2023 in einem moderaten Wachstumspfad mündet.

Kurzmeldungen

Deutsche Wirtschaft wird stottern, aber nicht sterben

Johannes Sczepan, Chef der Finanzberatungsgruppe Plansecur, erwartet für die globale Wirtschaft eine schwere Rezession, die der Weltwirtschaftskrise 2009 ähnlich sein wird. Das Zinsniveau wird deshalb weiterhin niedrig bleiben.