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Aktuelle News
Die EZB erwägt, die Mindestreserve der Banken von einem auf zwei Prozent zu erhöhen. Die Deutsche Kreditwirtschaft warnt vor einer zusätzlichen Milliardenbelastung für europäische Institute und möglichen Folgen für die Kreditkosten.
Redaktion experten.de / KI-generiert
07.09.2026
International
EZB erwägt höhere Mindestreserve: Banken warnen vor höheren Kreditkosten
Die EZB diskutiert eine Verdopplung der Mindestreserve für Banken von einem auf zwei Prozent. Für das Eurosystem könnte das den Zinsaufwand um Milliarden senken. Die Deutsche Kreditwirtschaft hält dagegen: Die Maßnahme belaste europäische Banken, schwäche ihre Wettbewerbsposition – und könnte am Ende auch Kredite verteuern.
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt: Eine mögliche Verdopplung der unverzinsten Mindestreserve könnte die Zinsausgaben der Notenbanken um rund vier Milliarden Euro jährlich senken – der BVR warnt vor den Folgen für Banken und Wettbewerb.
MichaelM / pixabay
24.08.2026
Hintergrund
Vier Milliarden Euro weniger Zinsen: BVR warnt vor höherer EZB-Mindestreserve
Eine Verdopplung der Mindestreserve könnte den Notenbanken des Euroraums jährlich rund vier Milliarden Euro an Zinsausgaben ersparen. Bezahlen würden dafür nach Berechnungen des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken die Kreditinstitute. Der BVR warnt deshalb davor, ein geldpolitisches Instrument zur Reparatur der Notenbankbilanzen einzusetzen. Dahinter steckt eine Spätfolge der jahrelangen Niedrigzinspolitik.
Weitere News
Euro note
23.10.2023
Finanzen
70,7 Mrd. Euro Zinsen verloren: Sparer verschenken ein Vermögen
Zwar steigen die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld, doch scheinen viele Sparer Zinsangebote kaum zu vergleichen oder sich schlicht mit zu wenig zufriedenzugeben. Mit immer noch hohen Beträgen auf Girokonten, Sparbüchern und Sparkonten entsteht ihnen in diesem Jahr ein immenser Zinsausfall.
Zahlen-Schiff-Deutschland-Flagge-42348405-AS-gopixa
gopixa – stock.adobe.com
06.10.2023
Finanzen
Deutsche investieren Rekordsummen in Fonds
Trotz multipler Krisen gelingt es den Bundesbürgern, Rekordsummen zu investieren: Bislang liegen 27 Prozent des Fondsbesitzes im EU-Raum in den Händen deutscher Privatanleger. Aber es scheint auch einen Nachholbedarf zu geben.
European central bank ECB in Frankfurt, Germany
27.09.2023
Finanzen
Zentralbanken zwischen Liquidität und Sicherheit
Wirtschaftliche Schocks, ausgelöst durch die Coronakrise und den Krieg in der Ukraine, führten zu einem Anstieg des globale Inflationsdrucks. In der Eurozone ist die EZB für Preisstabilität verantwortlich. Aber sollte ihr Kernmandat gerade mit Blick auf Krisenzeiten nicht enger gefasst sein?
freundliche sachbearbeiterin im gespräch
contrastwerkstatt – stock.adobe.com
17.08.2023
Finanzen
EU-Kommission untergräbt eigene Kleinanlegerstrategie
Verfolgt die EU-Kommission weiter die Einführung eines Provisionsverbots, untergräbt sie vor allem ihre eigenen Ziele. Denn ein Provisionsverbot führt nicht zu höheren Renditen für Privatanleger, sondern verhindert sogar, dass diese sich stärker an den Kapitalmärkten beteiligen.
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vpanteon – stock.adobe.com
27.07.2023
Finanzen
Noch immer Nullzinsen bei jeder fünften Bank
Von insgesamt 738 Banken zahlen 141 ihren Tagesgeldanlegern keine Zinsen. Am weitesten verbreitet sind Nullzinsen unter den regionalen Genossenschaftsbanken, also den örtlichen Volks- und Raiffeisenbanken sowie den PSD- und Sparda-Banken.
Way out of a dangerous situation. Find ways out of a problem. Panic on stock market. Financial stress test. Plan of action on escape from a hazardous or risky circumstance. Navigate towards safety
Andrii Yalanskyi – stock.adobe.com
05.04.2023
Finanzen
SAFE zieht Lehren aus dem Bankenkollaps
Um Bank Runs, wie sie die Silicon Valley Bank erlebt hat, und deren Folgen auf das Bankensystem zu verhindern, ist eine erweiterte Einlagensicherung nötig. Diese sollte alle Sichteinlagen auch über 100.000 Euro sowohl von Privat- als auch von Firmenkunden umfassen.
Booming stock price breaks through top of notebook display
lassedesignen – stock.adobe.com
30.05.2022
Finanzen
Anhaltender Aufschwung: Wertpapiersparen
Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) dürften die Mittelzuflüsse beim Wertpapiersparen in diesem Jahr hoch bleiben, wenngleich der Rekordwert vom vergangenen Jahr nicht wieder erreicht werden dürfte.
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