Haustier-Studie 2026: Warum Hunde und Katzen für viele Menschen immer wichtiger werden
Nähe, Begrüßung, Trost: Für viele Menschen sind Hunde und Katzen längst weit mehr als Haustiere. Eine aktuelle Studie der Uelzener Versicherungen zeigt, wie stark die emotionale Bindung zu Vierbeinern inzwischen geworden ist – und welche Rolle sie im Alltag vieler Halter spielen.
Hunde und Katzen übernehmen für viele Menschen zunehmend eine emotionale Funktion im Alltag. Das zeigt die aktuelle „Haustier-Studie 2026“ der Uelzener Versicherungen. Für die Untersuchung wurden 1.070 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt. Besonders stark ist die emotionale Bindung laut Studie in alltäglichen Situationen. Für acht von zehn Befragten gibt es kaum einen schöneren Moment, als wenn Hund oder Katze von sich aus die Nähe suchen. Fast ebenso viele genießen die Begrüßung ihres Tieres nach der Rückkehr nach Hause.
Haustiere helfen gegen Einsamkeit und Sorgen
Die Studie zeigt zugleich, dass Haustiere für viele Menschen auch emotional entlastend wirken. Sechzig Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Hunde und Katzen helfen, Einsamkeit abzufedern. Vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 55 Prozent. Auch bei Sorgen und Belastungen sehen viele Halter ihre Tiere als Unterstützung. Die Hälfte der Befragten stimmt der Aussage voll zu, dass Haustiere in schwierigen Zeiten von Problemen ablenken können. Bereits die Vorgängerstudie hatte ähnliche Entwicklungen aufgezeigt.
„Unsere aktuelle Befragung bestätigt nun den Eindruck aus der Praxis, dass die Bedeutung von Haustieren weiter zugenommen hat“, sagt Dr. Felix Garlipp von den Uelzener Versicherungen. „Denn trotz des bereits hohen Niveaus sehen wir bei vielen Themen nochmals steigende Zustimmungswerte.“
Nähe im Alltag statt nur emotionale Hilfe in Krisen
Nach Einschätzung der Studienautoren beschränkt sich die Bedeutung von Haustieren längst nicht mehr auf Ausnahmesituationen oder Krisenzeiten. Viele Halter erleben ihre Tiere vielmehr als feste emotionale Begleiter im Alltag. Besonders kleine Routinen und wiederkehrende Situationen scheinen dabei eine große Rolle zu spielen.
„Jeder Tierbesitzer kennt diese kleinen, aber sehr wertvollen Momente, wenn einen plötzlich eine feuchte Hundenase anstupst oder die Katze sich direkt neben einem auf dem Sofa einkringelt“, sagt Felix Garlipp, Leiter Produkt und Underwriting bei den Uelzener Versicherungen. „Und es ist einfach faszinierend, mit welcher Euphorie beispielsweise Hunde einen begrüßen können, wenn man nach Hause kommt. Und zwar unabhängig davon, ob man zwei Stunden unterwegs war oder nur den Müll rausgebracht hat.“
Tiere gewinnen auch in Familien weiter an Bedeutung
Besonders hoch fällt die Zustimmung in Familien aus. 85 Prozent der Befragten sehen eine wachsende Bedeutung von Haustieren im Familienleben. Die Studie deutet zudem darauf hin, dass Tiere auch das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen können. Spaziergänge, Spielen oder die Versorgung der Tiere konkurrieren dabei mit digitalen Freizeitangeboten. „Wer mit dem Hund Gassi geht oder mit der Katze spielt, hat oft weder Zeit noch Interesse an der nächsten Gaming-Runde“, sagt Felix Garlipp.
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