In PKV steigt Beitragsbelastung langsamer als in GKV
In der privaten Krankenversicherung (PKV) sind in den letzten zehn Jahren laut Wissenschaftlichem Institut der PKV (WIP) die Beiträge pro Versicherten im Durchschnitt weniger stark gestiegen als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
In die Analyse „Überblick über die Entwicklung der Leistungsausgaben und der Beitragseinnahmen in PKV und GKV 2009 bis 2019“ wurden bereits die bevorstehenden Steigerungen zum Jahr 2019 einbezogen.
Die Beitragseinnahmen pro Versicherten sind in der PKV um 32 Prozent und in der GKV um 38 Prozent gestiegen. Das entspricht im Schnitt einem Anstieg pro Jahr um 2,8 Prozent in der PKV und 3,3 Prozent in der GKV.
Wahrnehmung ist eine andere
Während in der Öffentlichkeit die unregelmäßigen, aber relativ starken Erhöhungen in der PKV wahrgenommen werden, suggeriert der unveränderte Beitragssatz in der GKV eine stabile Entwicklung. Dabei ist die absolute Belastung der Versicherten durch die regelmäßige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und das hohe Wachstum der beitragspflichtigen Einkünfte in der GKV stetig gestiegen ist.
Auch Ausgaben in GKV stärker gestiegen
Die Anpassung der Beiträge hängt in beiden Systemen von den Ausgaben ab. Auch hier weist die GKV höhere Zuwächse auf. Im Schnitt sind die Ausgaben in den letzten zehn Jahren pro Jahr um 3,5 Prozent in der GKV und um 3,1 Prozent in der PKV gewachsen.
Bild: © alphaspirit / fotolia.com
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