Im vergangenen Jahr wünschten sich rund 2,4 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren eine Erhöhung ihrer Arbeitszeit (Unterbeschäftigte). 1,4 Millionen hingegen wollten kürzer arbeiten (Überbeschäftigte), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Dabei wurden sowohl Voll- als auch Teilzeitbeschäftigte berücksichtigt.
Unterbeschäftigte Personen hatten insgesamt eine durchschnittliche gewöhnliche Wochenarbeitszeit von 28,5 Stunden und wünschten sich Mehrarbeit von 10,9 Stunden.
Überbeschäftigte kamen im Jahr 2017 hingegen auf eine gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 41,8 Stunden und wollten 10,8 Stunden weniger arbeiten.
Bei der Frage nach den Arbeitszeitwünschen sollten die Befragten berücksichtigen, dass Mehrarbeit mit einem entsprechend höheren Verdienst und Minderarbeit mit einem entsprechend geringeren Verdienst einhergehen würde.
Bild: © alphaspirit / fotolia.com
Themen:
LESEN SIE AUCH
Immer mehr Normalverdienende
Deutschland auf dem Weg zur Altenrepublik
100 plus: Zahl der Hochbetagten auf Höchststand
Covid-19-Pandemie trifft Autobranche in Deutschland stark
Unsere Themen im Überblick
Themenwelt
Wirtschaft
Management
Recht
Finanzen
Assekuranz
Der digitale Führerschein: Ambition trifft auf Realität
Elterngeldbezug rückläufig – Geburtenrückgang und ökonomische Unsicherheiten als zentrale Einflussfaktoren
Haushaltspaket treibt Bundesanleihen in die Höhe
Weniger Niedriglöhne, kleineres Lohngefälle – Deutschland verdient besser
Die neue Ausgabe kostenlos im Kiosk
Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausgabe und überzeugen Sie sich selbst vom ExpertenReport. Spannende Titelstories, fundierte Analysen und hochwertige Gestaltung – unser Magazin gibt es auch digital im Kiosk.













