Nutzung von sozialen Netzwerken

Veröffentlichung: 14.06.2018, 05:06 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Ohne Social Media kommt heutzutage fast kein Unternehmen mehr aus – dies gilt auch für Versicherungen. Denn hierüber werden viele (potenzielle) Kunden erreicht. Der Trendmonitor Deutschland des Marktforschungsinstituts Nordlight Research hat untersucht, welche sozialen Medien für die Deutschen die wichtigste Rolle spielen und wer welches soziale Netzwerk bevorzugt nutzt.

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WhatsApp ist klarer Favorit

64 Prozent der Bundesbürger zählen WhatsApp zu den wichtigsten sozialen Medien im persönlichen Alltag. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Facebook (51 Prozent) und YouTube (38 Prozent).

Die Online-Dienste Instagram (16 Prozent), Pinterest (9 Prozent) und Snapchat (7 Prozent) haben in der Gesamtbevölkerung eine geringere Bedeutung; zugleich sind diese aber unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders beliebt. Bei den 14-29-Jährigen liegt beispielsweise Instagram (46 Prozent) im Ranking der Nutzergunst sogar fast gleichauf mit Facebook (54 Prozent).

Der Nachrichtendienst Twitter zählt für acht Prozent der Bundesbürger zu den wichtigsten sozialen Medien im Alltag.

Berufliche Netzwerke wie Xing (5 Prozent) oder LinkedIn (3 Prozent) spielen für die Deutschen insgesamt nur eine untergeordnete Rolle.

Frauen aktiver als Männer

Der generelle Social-Media-Boom erreicht freilich nicht alle Deutschen: Immerhin fast 18 Prozent gaben an, dass soziale Medien im Alltag für sie bisher keine wichtige Rolle spielen.

Der größte Anteil an „Social-Media-Muffeln“ findet sich unter Männern (22 Prozent; zum Vergleich Frauen: 14 Prozent), bei Personen mit konservativ geprägtem Lebensstil (27 Prozent) und bei den über 50-Jährigen (26 Prozent). Besonders aktiv genutzt werden die sozialen Netzwerke hingegen von jungen Frauen (96 Prozent).

Thomas Donath, Geschäftsführer bei Nordlight Research:

„Anbieter und Werbetreibende sollten sich idealerweise auf die unterschiedlichen Nutzungspräferenzen ihrer Zielgruppen einstellen. Zugleich sollte die weiterhin hohe Volatilität im Bereich der Social Media berücksichtigt werden.“

Bilder: (1) © Production Perig / fotolia.com (2) © Nordlight Research GmbH

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