Pflegeversicherung 2017 mit Verlust
Die Pflegeversicherung hat 2017 zum ersten Mal seit 2007 das Geschäftsjahr mit Verlust abgeschlossen. Das Defizit beträgt 2,4 Milliarden Euro.
Laut Zahlen des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung gaben die Kassen trotz gestiegener Beiträge mehr aus, als sie einnahmen. Der Beitrag stieg zu Beginn des letzten Jahres um 0,2 Prozent auf 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens an und soll bis 2022 auch auf diesem Niveau bleiben.
Die Ausgaben sind auf 37,2 Milliarden Euro gestiegen, was ein Viertel mehr als noch im Jahr 2016 entspricht. Grund dafür ist die jüngste Pflegereform.
Bild: © gearstd / fotolia.com
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