Signal Iduna auf eine Milliarde verklagt

Veröffentlichung: 06.02.2018, 07:02 Uhr - Lesezeit 1 Minuten

Der Adlon-Gründer Anno August Jagdfeld soll Signal Iduna auf Schadensersatz wegen Rufmords in Höhe von einer Milliarde Euro verklagt haben.

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Heute beginnt am Landgericht Dortmund die Neuauflage des Prozesses gegen die Versicherung. Bisher lag der Streitwert bei 536 Millionen. Der Vorwurf: „Absprachen über die Durchführung und Strategie einer Rufmordkampagne“. Jetzt allerdings hat Jagdfeld die Forderung auf eine Milliarde Euro erhöht, berichtet die „Bild“-Zeitung.

Die Versicherungsgruppe hatte sich am Fonds zur Finanzierung des Baus und Betriebs des Berliner Adlon-Hotels beteiligt. Allerdings warf dieser nur geringen Gewinn ab und Signal Iduna soll dies verbreitet haben. Fast zehn Jahre später leide laut Anno August Jagdfeld selbst noch immer sein guter Ruf darunter, denn diese Gerüchte hätten ihn schwer geschädigt.

Einen Vergleich, den das Gericht in erster Instanz vorschlug, lehnte die Signal Iduna ab. Sie hätte 20 Millionen Euro zahlen sollen.

Bild: © konradbak / fotolia.com

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