Licht an – Licht aus: digitale Sprachsteuerung bitte gerne

Veröffentlichung: 24.08.2017, 06:08 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

„Computer, erhöhe die Temperatur im Schlafzimmer auf 20 Grad“! Intelligente Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home helfen Lampen, Musikanlagen, Fernseher oder Heizungen per Sprachbefehl zu steuern, wenn eine W-LAN Verbindung vorhanden ist. Ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren würde Sprachassistenten zu diesem Zweck auch nutzen. Das hat eine aktuelle Umfrage des Digitalverbandes Bitkom ergeben. 

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Ca. 14 Prozent der Befragten würden per Stimme auch die Verkehrsnachrichten abrufen und 13 Prozent möchten sich sogar E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen. 11 Prozent der Befragten würden digitale Sprachassistenten einsetzten, um allgemeine Informationen von Suchmaschinen abzurufen und Sportergebnisse per Stimme erfahren. Jeder elfte Bundesbürger würde online einkaufen und ebenso viele (9 Prozent) intelligente Lautsprecher nutzen, wenn sie Musik hören wollen.

Ähnlich wie der Sprachassistent im Smartphone nehmen die Geräte Anweisungen über eingebaute Mikrofone auf, wenn das entsprechende Aktivierungswort genannt wurde und somit die Kommunikation mit der Computerstimme startet. 69 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren haben laut Befragung bereits davon gehört. 39 Prozent könnten sich vorstellen, Sprachassistenten zu nutzen. Weniger Sorgen als im vergangenen Jahr machen sich die Befragten um den Datenschutz bei den Sprachassistenten.

52 Prozent, die kein Interesse an einem Sprachassistenten haben, sagen dass sie Angst haben, dass Dritte die Sprachassistenten hacken. Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent. Wer keine Sprachassistenten nutzen möchte, nennt auch andere Gründe: Knapp die Hälfte (48 Prozent) sagt, dass sie die Sprachassistenten nicht brauchen. Jeder Fünfte (20 Prozent) möchte seine technischen Geräte generell nicht per Sprache steuern. 12 Prozent geben an, dass ihnen der Funktionsumfang des digitalen Sprachassistenten im Smartphone genügt.

Im Rahmen der Bitkom Research-Umfrage wurden im Auftrag des Digitalverbands Bitkom 1.007 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.

Bild: © Syda Productions / fotolia.com

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