Potenzial für Makler: Fahrrad-Vollkaskoversicherung

Veröffentlichung: 16.03.2017, 06:03 Uhr - Lesezeit 5 Minuten

Die Deutschen lieben ihr Rad: In 81,4 Prozent der Haushalte gibt es mindestens eines. Jeder Vierte tritt mehrmals pro Woche in die Pedale. Die zurückgelegten Strecken werden länger. Damit wächst das Potenzial von Fahrrad-Vollkaskoversicherungen. Anlass für die Ammerländer Versicherung, ihr Produkt auszuweiten. Zum Beispiel durch Schutzbrie­feistungen in Kooperation mit ROLAND.

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Gerold Saatho­ff, Vertriebsvorstand der Ammerländer Versicherung (AV), sagt:

cms.uavwo.x Gerold Saathoff, Vorstand Vertrieb, Ammerländer Versicherung VVaG

„Das Bewusstsein für Fahrräder als Alternative zum Auto wächst.“

Er sieht einen Trend zum hochwertigen Rad.

„Wer stetig mit seinem Rad unterwegs ist, möchte sich darauf verlassen können.“

Auch auf dem Vormarsch: Elektrofahrräder (E-Bikes/Pedelecs). Ihr Anteil an den Verkaufszahlen wird laut Fahrradindustrie auf rund 30 Prozent wachsen. Bei derzeit etwa 72 Millionen verkauften Stück wären das rund 22 Millionen Elektrofahrräder, heißt es.

Lohnende Sparte für Makler

Das mache Fahrrad-Vollkaskoversicherungen langfristig attraktiv für Makler, so Alexander Schwarze, Maklerbetreuer bei der AV.

cms.cmdww.x Alexander Schwarze, Produktmanagement, Maklerbetreuer, Ammerländer Versicherung VVaG

„Für diese Modelle reicht der Schutz über die Fahrraddiebstahlklausel der Hausratversicherung nicht mehr aus.“

Seit 2014 schließt die AV diese Lücke mit ihrer Fahrrad-Vollkaskoversicherung für hochwertige, muskulär betriebene Fahrräder sowie Elektrofahrräder (E-Bikes/Pedelecs). Angeboten werden eine private Variante sowie eine gewerbliche Variante für Diensträder.

Besondere Anforderungen an Leistungen

Neben Neuwertentschädigung und Bagatellschäden sind im Leistungsumfang Ersatz bei Diebstahl sowie die Erstattung von Reparaturkosten enthalten, auch von Teilen. Das sei bei hochwertigen Modellen wichtig, besonders bei Elektrorädern, sagt Timur Baykal, Zweiradmechanikermeister und Fahrradspezialist der AV.

„An Steuerungsgeräten, Akku und Motor kann es zu Elektronik- und Feuchtigkeitsschäden kommen.“

Gerne würde auch das Display gestohlen.

„Ohne diese Bedieneinheit läuft das Fahrrad gar nicht.“

Private Fahrrad-Vollkasko: Neue Produkte

Die Sparte hat die Erwartungen laut Vorstand Gerold Saatho­ff übertroffen. Ihre Bedeutung werde noch zunehmen.

„Deshalb haben wir unsere Erfahrung genutzt und das Produkt optimiert.“

In der privaten Fahrrad-Vollkasko bietet die AV mit den Produkten „Classic“ und „Exclusiv“ künftig zwei Varianten. Für hochwertige Modelle ohne Tretunterstützung gilt ein eigener „Classic“-Schutz. Neu ist in allen Produkten der Auslandsschutz von sechs Monaten.

Schutzbriefeistungen in Kooperation mit ROLAND

Darüber hinaus stehe Rundum-Schutz für Vielfahrer im Fokus, sagt Saathoff . Dazu kooperiere die AV ab sofort mit dem Schutzbrief-Anbieter ROLAND. Versicherte des E-Bike-Produkts „Exclusiv“ und des Fahrrad-Produkts „Classic“ nutzen dessen Leistungen. Im Falle einer Panne oder eines Unfalls gehören dazu eine 24-Stunden-Service-Hotline und Pannenhilfe direkt vor Ort. Auch Kosten für Transport zur Werkstatt, Rückfahrt und Übernachtungskosten auf Reisen sowie Bargeld sind inbegriffen. Saathoff:

„Starke Partner haben ein starkes Produkt geschaffen.“

Die Sparte Fahrrad-Vollkasko berge langfristig großes Potenzial – für Versicherer wie Makler. Die Kooperation und die Verbesserungen trügen dem Rechnung.

Bilder: (1 -3) © Ammerländer Versicherung

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