Zurich lädt zum ersten InsurHack

Veröffentlichung: 07.10.2016, 06:10 Uhr - Lesezeit 3 Minuten

Im Rahmen des Hackathon werden interdisziplinäre Teams aus Entwicklern, Programmieren, Designern und Ideengebern innerhalb von 48 Stunden neue Softwarelösungen und Geschäftsideen entwickeln. Zurich will damit vor allem ihre neue Versicherungsplattform, die 2017 eingeführt wird, validieren und darüber hinaus neue kundenorientierte Geschäftsideen jenseits des klassischen Versicherungsgeschäftes sammeln.

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Mit dem InsurHack macht Zurich das neue System bereits sehr frühzeitig einer ausgewählten Öffentlichkeit zugänglich. Damit folgt der Versicherer dem Ansatz großer Anbieter im Consumer Markt, welche zuerst Beta Versionen an Entwickler heraus geben, um frühes und wichtiges Feedback einzusammeln.

Zurich ist damit Vorreiter innerhalb der Versicherungswirtschaft. Interessierte Teams und Start-ups können sich ab sofort mit ihren InsurHack-Ideen bis zum 30. Oktober 2016 auf der Seite www.insurHack.com für die Teilnahme am InsurHack bewerben.

Kreative Ideen gesucht

Zurich sucht im Rahmen des InsurHack kreative Ideen und Lösungen auf Basis der neuen Zurich Versicherungsplattform. Die Entwicklerteams erhalten Zugang zum Zurich API* (Application Programming Interface), um über die Schnittstelle neuartige Produkte für Versicherungskunden zu entwickeln, die auch über das bisherige Leistungsspektrum der neuen Plattform hinausgehen können.

Die API garantiert einen sicheren Austausch von Daten mit externen Partnern. Es wird ausschließlich mit Testdaten gearbeitet; reale Kundendaten kommen nicht zum Einsatz. Insgesamt wurden von der Fachjury 15.000 Euro Preisgeld ausgelobt. Offizielle Partner des Zurich InsurHack sind die Stadt Köln, InsurTech.VC, Axway, Guidewire, IKOR, itestra und GitHub.

Die Zurich Gruppe Deutschland treibt die Digitalisierung mit Hochdruck voran, um die Kundenorientierung im Unternehmen deutlich zu stärken. Zurich setzt dabei auf technische Entwicklungen, wie etwa durch den Einsatz von Software-Robotern und moderne, agile Arbeitsmethoden, wie die "Design Thinking"-Methodik, die ein schnelleres und effizienteres Entwickeln und eine marktfähige Umsetzung von Ideen ermöglicht.

Bild: © Artur Marciniec / fotolia.com

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